Parkhaus vor der Fertigstellung
Die Schranken gehen bald hoch

Gronau -

Noch sind die Ein- und Ausfahr-Schranken nicht installiert, aber das Ende der Bauphase des neuen Parkhauses am St.-Antonius-Hospital rückt näher: Vermutlich in der ersten Januarwoche wird das Parkhaus in Betrieb gehen.

Samstag, 08.12.2018, 11:36 Uhr aktualisiert: 08.12.2018, 11:40 Uhr
Blick in das neue Parkhaus der St.-Antonius-Hospital GmbH, das in den ersten Januartagen 2019 in Betrieb gehen soll.
Blick in das neue Parkhaus der St.-Antonius-Hospital GmbH, das in den ersten Januartagen 2019 in Betrieb gehen soll. Foto: St.-Antonius-Hospital GmbH/Ansgar Höing

Noch sind die Ein- und Ausfahr-Schranken nicht installiert, aber das Ende der Bauphase des neuen Parkhauses am St.-Antonius-Hospital rückt näher: Vermutlich in der ersten Januarwoche wird das Parkhaus in Betrieb gehen, war jetzt von der St.-Antonius-Hospital GmbH zu erfahren. „Das gesamte Projekt ist just in time gelaufen“, so Geschäftsführer Ludger Vormann. Gleichzeitig macht er keinen Hehl daraus, dass Geschäftsführung und Mitarbeiter sich freuen, „wenn die Bauzeit überstanden und das Parkplatzangebot künftig gesichert ist“.

Das Gebäude (348 Parkplätze, jeweils 2,70 Meter breit) ist inklusive Elektro-Installation fertiggestellt. In der kommenden Woche wird die Zufahrtanlage (Schranken) und der Bezahl-Automat im Außenbereich des zentralen Treppenhauses installiert. Derzeit wird die Zufahrt und Pflasterung (auch hinter der ehemaligen Wilhelmschule) ausgeführt. Die Hauptzufahrt zum Parkhaus wird nach Angaben des Krankenhauses asphaltiert.

„Bei stabilem Wetter und nach derzeitigem Kenntnisstand gehen wir von einer offiziellen Inbetriebnahme in der ersten Kalenderwoche 2019 aus“, heißt es in einer Mitteilung weiter.

Im Zusammenhang mit der Nutzung macht Ludger Vormann deutlich, dass sich die Parkgebühren „am vorhandenen Preisgefüge“ der heutigen Parkplätze orientieren werden. Die Kosten für das Parkhaus werden mit rund 3,5 Millionen Euro angegeben. Darin enthalten sind Mehrkosten von fast 300 000 Euro. Allein für die Entsorgung von belastetem Boden am Standort des Parkhauses muss das Krankenhaus 50 000 Euro mehr ausgeben als geplant. „Das war schwer nachzuvollziehen, dass gewachsener Boden – also Boden, in dem es keinen Schadstoffeintrag von außen gibt – als Sondermüll zu entsorgen war“, macht Vormann deutlich.

Aber auch die allgemein gestiegenen Baukosten und besondere Anforderungen machten den Bau den Parkhauses teuer: So musste eigens ein Regenrückhaltebecken mit einem Fassungsvermögen von 38 Kubikmetern angelegt werden, um einen Puffer für Starkregenereignisse zu schaffen. Weitere „teure“ Stichworte heißen Fallschutzanforderungen, Brandschutz und Blendschutzanforderungen. Konkrete Vorgaben entstanden außerdem aus dem Verkehrsgutachten.

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