FC Epe und TV Westfalia wollen neue Sportanlage errichten
Pläne für gemeinsames Zuhause

Epe -

Der Fußballclub FC Epe und der Turnverein Westfalia Epe planen für eine gemeinsame Zukunft. Dazu soll auf einem rund 45 000 Quadratmeter großen (städtischen) Areal am Katharinenweg in Epe eine neue Sportanlage (Funktionsgebäude und mehrere Sportplätze) entstehen.

Dienstag, 08.01.2019, 06:33 Uhr aktualisiert: 08.01.2019, 06:40 Uhr
Auf diesem 45 000 Quadratmeter großen Gelände am St.-Katharinen-Weg soll die neue Sportanlage entstehen.
Auf diesem 45 000 Quadratmeter großen Gelände am St.-Katharinen-Weg in Epe soll die neue Sportanlage entstehen. Foto: Geodatenatlas Kreis Borken/Heming&Meckmann

Der Fußballclub FC Epe und der Turnverein Westfalia Epe planen für eine gemeinsame Zukunft. Dazu soll auf einem rund 45 000 Quadratmeter großen (städtischen) Areal am Katharinenweg in Epe eine neue Sportanlage (Funktionsgebäude und mehrere Sportplätze) entstehen. Über einen entsprechenden Antrag beider Vereine wird in der Sitzung des Bauausschusses am 15. Januar beraten. Im Ältestenrat wurde das Projekt bereits vorgestellt

„Bei beiden Vereinen besteht Handlungsbedarf“, heißt es in dem gemeinsamen Schreiben der Vereine an die Stadt. Der FC Epe (600 Mitglieder) nutzt derzeit die Sportanlage in den Bülten. Der Pachtvertrag für den Trainingsplatz endet 2021, eine Verlängerung kommt seitens des Verpächters nicht in Betracht. Neben diesem Rasenplatz stehen dem Verein derzeit ein Hauptplatz (ohne Flutlichtanlage) und ein Kunstrasenplatz (mit Flutlicht) zur Verfügung. Dieser Platz muss in den kommenden Jahren nach Angaben des Vereins aufwendig saniert werden. Auch das Funktionsgebäude des FC ist nach Vereinsangaben sanierungsbedürftig. Weiteres Problem: Bei einer Erweiterung der Sportanlage des FC Epe in den Bülten entstehen Lärmimmissionen, die vor dem Hintergrund der Expansion „neu bewertet werden müssten und nicht zulässig sind“, wie der Verein betont.

Der Turnverein Westfalia Epe (1500 Mitglieder) nutzt aktuell neben den städtischen Anlagen (Sporthallen und Außenanlagen) angemietete Räume und dezentrale Lagerflächen. „Die Geschäftsstelle mit einem Funktionsraum (eine Umkleide, keine Duschen, ein WC) führt zu extremen Engpässen im Sportangebot des Vereins“, heißt es in dem Schreiben an die Stadt.

Vor diesem Hintergrund planen jetzt beide Vereine eine neue Gemeinschaftsanlage zu errichten, die auch von anderen Vereinen genutzt werden kann.

Die Fläche am St.-Katharinen-Weg biete für das Vorhaben „optimale Voraussetzungen“, schreiben beide Vereine weiter: So gebe es ausreichend Platz für das gemeinsame Funktionsgebäude und die Außenanlagen. Die entstehenden Stellplätze könnten zudem bei Bedarf auch von Besuchern der Reitveranstaltungen auf der benachbarten Fläche des Eper Reitvereins genutzt werden. Auch die verkehrliche Anbindung ist nach Meinung beider Vereine gut: Radfahrer können den St.-Katharinen-Weg und den Nienborger Damm nutzen, Autofahrer über die Nienborger Straße anfahren.

Beide Vereine bitten die Stadt um Aufstellung eines Bebauungsplanes, beziehungsweise die Änderung des Flächennutzungsplanes.

Die Verwaltung schlägt den Mitgliedern des Bauausschusses vor, für die Planung ein Gesamtkonzept zu entwickeln. Dabei seien verschiedene Bausteine zu betrachten, nämlich: Die Umnutzung der (bisherigen) Sportflächen am Nienborger Damm zu Wohnzwecken, die Planungen des Reitvereins Epe (zusätzliche Reithalle, Weideflächen, Fahrplatz) und die beantragte neue Sportanlage.

In einem ersten Schritt sei es nötig, zu klären, ob die geplante Nutzung des 45 000-Quadratmeter-Grundstücks mit den Zielen der Raumordnung vereinbar ist. Derzeit ist die Fläche als Freiraum bzw. landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen. Zudem gelte es die Umweltauswirkungen einer neuen Sportanlage am Standort zu untersuchen – die Fläche liegt im Geltungsbereich des Landschaftsplanes Gronau/Ahaus. Den Auftrag für diese grundsätzlichen Untersuchungen soll der Bauausschuss am 15. Januar erteilen. Die Sitzung ist teilweise öffentlich und beginnt um 18 Uhr im Rathaus.

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