CDU-Antrag Mittwoch im Hauptausschuss
Container versuchsweise unter die Erde verlegen

Gronau -

Ein Blick über die Grenze lohnt sich. Dort gab es bei den Müllsammelplätzen ähnliche Probleme wie in Gronau. Diese Erfahrung haben jetzt die Ratsvertreter Rainer Doetkotte und Christian Post gemacht. Denn die Niederländer haben bereits Lösungen gefunden. Die Müllcontainer sind unter die Erde gelegt worden.

Samstag, 12.01.2019, 09:00 Uhr
Joop Nijlant (r.) ist mit der neuen Situation deutlich besser zufrieden. Die Müllproblematik hat seit der Verlegung der Glascontainer unter die Erde stark abgenommen. Links Rainer Doetkotte.
Joop Nijlant (r.) ist mit der neuen Situation deutlich besser zufrieden. Die Müllproblematik hat seit der Verlegung der Glascontainer unter die Erde stark abgenommen. Links Rainer Doetkotte. Foto: CDU

In einem Antrag an den Haupt- und Finanzausschuss der Stadt hat die CDU-Ratsfraktion ihre Forderungen jetzt eingebracht. Das Ziel: die Aufstellung von Kameras an den am meisten betroffenen Müllsammelplätzen zur Überwachung und die Aufstellung von Papier- und Glascontainern unter der Erde – zumindest versuchsweise. Auch hinterfragt die CDU die Höhe der Kosten bei der Chance für die Beseitigung der Hinterlassenschaften an den Sammelplätzen. Gleichzeitig wollen die Politiker konkret wissen, in welcher Höhe Bußgeldbescheide seitens der Stadt für Umweltsünden in 2018 erlassen worden sind. Ebenso ist von Interesse, in welcher Anzahl die Bürger im letzten Jahr erwischt wurden.

In Glane ist Joop Nijlant als Anwohner und direkter Nachbar der tiefer gelegten Container an der Gronausestraat jetzt „enthousiast“. Seine Begeisterung und seine Empfehlung nahmen Doetkotte und Post gerne mit, so die CDU in einer Mitteilung. „Wir haben uns oft bei der Gemeinde beschwert und es hat sich lange nichts getan“, berichtete Nijlant über die positiven Effekte nach der Umgestaltung der Müllbehälter vor seiner Haustür. Denn die illegal aufgetürmten Müllberge – bis hin zu größeren Möbelstücken – gehören größtenteils der Vergangenheit an, machte er im Gespräch deutlich. „Nehmen sie die Idee gerne mit nach Gronau“, gab er den beiden Kommunalpolitikern mit auf den Heimweg über die Grenze.

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