Versammlung des Löschzuges Epe
Eper Wehr rückte 157 mal aus

Epe -

Ihre Aufgabe ist es, bei Bränden, Unfällen, Überschwemmungen und ähnlichen Ereignissen Hilfe zu leisten. Der Löschzug Epe der Freiwilligen Feuerwehr Gronau hat sich auch 2018 dieser Herausforderung gestellt:

Montag, 14.01.2019, 08:39 Uhr aktualisiert: 14.01.2019, 09:04 Uhr

Ihre Aufgabe ist es, bei Bränden, Unfällen, Überschwemmungen und ähnlichen Ereignissen Hilfe zu leisten. Der Löschzug Epe der Freiwilligen Feuerwehr Gronau hat sich auch 2018 dieser Herausforderung gestellt: Insgesamt 110 mal rückten die ehrenamtlichen Helfer zu Einsätzen aus. Diese Zahl wurde am Samstag während der Löschzugversammlung im Feuerwehrgerätehaus genannt, zu der Löschzugführer Hans-Günter Kendzierski viele aktive Mitglieder, aber auch Mitglieder der Ehren- und der Jugendabteilung begrüßte.

Nach dem Jahresbericht gehören 96 aktive Mitglieder dem Löschzug an. Mit Ehrenabteilung (19) und Jugendabteilung (21) weist der Löschzug Epe somit eine Stärke von 136 Feuerwehrfrauen und -männern aus. Die Brand-Einsatzstatistik zeigt, dass im Jahr 2018 zwölf Brände in verschiedenen Größenordnungen bekämpft worden sind. Hinzu kommen weitere 82 Hilfeleistungseinsätze verschiedener Art: Viermal war der Löschzug bei Verkehrsunfällen gefordert, einmal bei einer Verkehrsstörung, 38 mal bei Wasser- und 39 mal bei Sturmschäden. Hier zeigt sich, dass im Laufe der vergangenen Jahrzehnte nicht mehr die Brände, sondern mehr und mehr Wasser- und Sturmschäden sowie Verkehrsunfälle zum Alltagsgeschäft der Feuerwehren gehören.

Auch der Umgang mit Gefahrgut nimmt einen großen Teil der Hilfeleistung und der Ausbildung ein. In zwei Katastrophenschutzfällen war der Löschzug darüber hinaus zur Stelle. Er wurde in 16 Fällen alarmiert, als Brandmeldeanlagen versehentlich ausgelöst worden waren. In einem Fall gab es einen blinden Alarm.

Laut Einsatzstatistik gab es somit auf Eper Gebiet insgesamt 110 Einsätze. Zusätzlich rückte der Eper Löschzug in 47 Fällen zur Unterstützung der Gronauer Wehr aus.

Wehrführer Marco van Schelve dankte den Feuerwehrkräften des Löschzuges Epe für deren ehrenamtliche Tätigkeit. Weiteres Thema seiner Ansprache war der Bau der neuen Feuerwache in Gronau, der in den vergangenen Monaten sichtbar fortgeschritten ist.

Während der Löschzugversammlung wurden Julius Bär und Giuliano Manfré zum Feuerwehrmann, Christoph Epping, Chris Heßelink, Steffen Schmeing und Thomas Uesbeck zum Oberfeuerwehrmann und Sascha Moritzer sowie Christoph van Schelve zum Unterbrandmeister befördert.

Mitglieder, die im vergangenen Jahr wegen Abwesenheit bei der letzten Löschzugversammlung ihre Urkunden für 20-jährige Mitgliedschaft nicht entgegennehmen konnten, bekamen sie jetzt nachgereicht Es handelte sich um Sven Wienken, Maria Stehning, Stefan Holtkamp und Marco Stehning.

Weiter wurden Christoph van Schelve und Eric Buntkowski für zehnjährige Mitgliedschaft, Frank Alfert und André Kernebeck für 20-jährige, Heiko Bertels, Ansgar Kocks und Mirko Thebelt für 25-jährige, Gerd Frieler für 40-jährige, Rolf Dieter Eversen und Gottfried Böhmer für 45-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Standing Ovations bekamen Ludger Holtkamp (50 Jahre) sowie Bernhard Overkamp und Felix van Almsick (55 Jahre). Sie gehören zu den ältesten treuen Mitgliedern des Löschzuges Epe, auch wenn sie nicht mehr an den Einsätzen teilnehmen.

Hans-Günther Kendzierski konnte von seinem Löschzugführer-Stellvertreter Tobias Benkhoff eine besondere Urkunde und Ehrung in Empfang nehmen. Für die 40. Teilnahme am Leistungsnachweis erhielt er das Leistungsabzeichen in Gold mit der Jahreszahl 40.

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