Frauentag der KFD St. Agatha
Plauderstunde mit Ette und Lilly

Epe -

Männer beim Frauentag! Geht das überhaupt? Bauchredner Ette war am Sonntagvormittag zum Frauentag der KFD St. Agatha vorsichtshalber in weiblicher Begleitung erschienen. . .

Montag, 14.01.2019, 09:34 Uhr aktualisiert: 14.01.2019, 09:40 Uhr
Die Frauen kamen beim Frauentag auf ihre Kosten – auch wenn manche unfreiwillig am Programm mitwirken musste.
Die Frauen kamen beim Frauentag auf ihre Kosten – auch wenn manche unfreiwillig am Programm mitwirken musste. Foto: Sigrid Winkler-Brock

Männer beim Frauentag! Geht das überhaupt? Bauchredner Ette war am Sonntagvormittag zum Frauentag der KFD St. Agatha vorsichtshalber in weiblicher Begleitung erschienen.

Seine Handpuppe Lilly – mit feuerroter Mähne – entpuppte sich schnell als echte Granate, die sehr zur Freude der vielen KFD-Frauen frech-forsch ihren Ette immer wieder in die Bredouille brachte. Besonders abgesehen hatte sie es auf den in der Zeit einzigen weiteren Mann: Pastor Reckers. So himmelte sie ihn an: „Ludger, Deine Zähne sind wie Sterne“, um nach einer kurzen Pause schelmisch nachzusetzen, „sie kommen nachts raus.“

Sehr freimütig plauderte Lilly zudem Beichtgeheimnisse über die Trinkfestigkeit Anwesender aus, die sie von Ludger erfahren haben wollte. Schließlich zog Lilly sich aber in ihre Truhe zurück, weil Ette singen, und sie sich das Zuhören nicht antun wollte. „Jede Hinrichtung ist schöner“, warnte sie das Publikum im Brustton der Überzeugung.

Mit Erika Kockmann und Walburga Kottig fand Ette aber zwei KFD-Frauen, denen er als Bauchredner Worte und Gesang in den sich nur öffnenden und schließenden Mund legte. Da Ette über noch weitere Bauchstimmlagen verfügt, erweiterte er zuletzt auf vier Mitspielerinnen. Auch wenn die Vier teils Tränen lachen mussten, waren sie dennoch konzentriert dabei. Mit großem Applaus wurde das erfolgreiche Quintett bedacht.

Wesentlich ruhiger und besinnlicher ging es bei der Geschichte „Abenteuerlichen Reise durch das Morgenland“ zu, die Gertrud van den Boom anschließend vortrug. Der von Andreas Knapp verfasste Text rückt die wahren Weisen hinter den Heiligen Drei Königen ins rechte Licht. Das sollen nämlich die Gemahlinnen der Drei gewesen sein, die ihren Männern auf dem Weg nach Bethlehem unerkannt aus so mancher Patsche geholfen und sie vor so mancher Katastrophe bewahrt haben.

Zum Schluss des abwechslungsreichen Frauentags, der mit Messe und Frühstück begonnen hatte, trat die Chorgemeinschaft St. Antonius unter der Leitung von Norbert Rehring auf. Mit seinem Auftritt bewies der Chor, dass er durchaus auch weltliche Musik in seinem Repertoire hat und es versteht, zum Mitsingen zu bewegen.

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