Pläne für Sportanlage am St.-Katharinen-Weg in Epe
Dicke Bretter bohren

Gronau/Epe -

Der Pachtvertrag des FC Epe für den Trainingsplatz in den Bülten läuft Ende 2021 aus. Zu früh, als dass bis dahin eine gemeinsame neue Sportanlage mit dem TV Westfalia Epe am St.-Katharinen-Weg realisiert werden könnte. In der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am Dienstagabend machte Joachim Krafzik (Leiter Fachdienst Bauplanung) deutlich, dass allein die erforderliche Prüfung der Umwelt- und Artenschutzbelange ein Jahr Zeit in Anspruch nehmen dürfte. Die landesplanerische Abstimmung sei ein weiterer Punkt, der Zeit erfordere. „Wir müssten dicke Bretter bohren. Was uns nicht davon abhalten muss, den Bohrer anzusetzen“, so Krafzik.

Donnerstag, 17.01.2019, 06:00 Uhr

Jörg von Borczyskowski (UWG) schätzte, dass „die planungsrechtliche Zeitschiene“ schnell drei, vier Jahre in Anspruch nehmen könnte. „Das liegt nicht an der Kommunalpolitik oder der Stadt“, sagte er an die Zuhörer im Ratssaal gewandt. Weil der Pachtvertrag aber 2021 ausläuft, „müssen wir auch über Zwischenlösungen nachdenken“. Er bewertete – wie die Sprecher der anderen Parteien auch – die Bündelung der Synergien der beiden Vereine positiv. Dennoch seien Fragen zu klären. So müsse eine Lösung für das im selben Gebiet wie der FC-Trainingsplatz liegende Gelände des Schäferhundvereins gefunden werden. „Außerdem scheint mir die vorgestellte Finanzierung sehr optimistisch.“

Martin Dust sagte, dass die CDU das Projekt an sich „fantastisch“ finde. Aber auch er sah noch viele offene Fragen. Zumal das vorgesehene Gebiet im Außenbereich liege, wo eigentlich nicht gebaut werden dürfe.

Auch für die SG Gronau müsse eine Lösung gefunden werden. „Die hat eigentlich ältere Rechte“, machte Werner Bajorath (SPD) deutlich. In dieser Frage solle sich auch der Stadtsportverband positionieren. Manfred Lenz (CDU) merkte an, dass die Pläne dem Sportausschuss noch nicht vorlägen. Udo Buchholz (GAL) fragte, ob es wegen der hohen ökologischen Wertigkeit des Gebiets keine Alternative gebe.

Um jedoch nicht unnötig Zeit zu verlieren, gab der Ausschuss einstimmig den Auftrag an die Verwaltung, die landesplanerische Abstimmung durchzuführen und die naturschutzfachlichen Belange zu prüfen.

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