Anlieger im Ausschuss zu Gast
Harmskamp: B-Plan soll Bau verhindern

Epe -

Die Anlieger des Harmskamp in Epe wollen ein Bauvorhaben mit sechs Wohneinheiten in ihrer Straße verhindern. In einem Bürgerantrag fordern sie daher die Aufstellung eines Bebauungsplanes, in dem die Anzahl der Wohneinheiten je Gebäude auf drei begrenzt wird

Donnerstag, 17.01.2019, 19:42 Uhr aktualisiert: 17.01.2019, 19:50 Uhr

Die Anlieger des Harmskamp in Epe wollen ein Bauvorhaben mit sechs Wohneinheiten in ihrer Straße verhindern. In einem Bürgerantrag fordern sie daher die Aufstellung eines Bebauungsplanes, in dem die Anzahl der Wohneinheiten je Gebäude auf drei begrenzt wird. Eva-Maria Schultewolter trug das Ansinnen der Bürger im Hauptausschuss vor. Durch die geplante Errichtung eines Hauses mit sechs Wohneinheiten fürchten die Anlieger „eine erdrückende Wirkung“.

Zudem sei mit der Verdichtung der Wohneinheiten der „kleinen, schmalen und kurzen Straße“ eine Zunahme des Autoverkehrs, Immissionen und Sicherheitsrisiken verbunden. Daher die Bitte, einen vorliegenden Bauantrag solange zurückzustellen, bis über ihren Antrag entschieden sei. Ergänzend regte Schultewolter an, ihren Antrag ohne vorherige Beratung im Fachausschuss in den Rat zu geben.

Dieser Bitte folgte die Politik nicht: Die vorherige Beratung im Bauausschuss sei sinnvoll, um zunächst alle Informationen im Fachgremium zu diskutieren, so Norbert Ricking (SPD).

Erich Schwartze (FDP) verwies zudem darauf, dass eine sogenannte Verhinderungsplanung unzulässig sei, die Stadt also nicht zur Vermeidung des Bauvorhabens eine Planänderungen herbeiführen dürfe, ohne selbst konkrete Planungen vorweisen zu können.

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