Projekt der Verbraucherzentrale
Integration dank Aufklärung

Gronau -

Die Landtagsabgeordnete Heike Wermer (CDU) besuchte am Montag die Verbraucherzentrale in Gronau. Petra Maier, Gruppenleiterin für Verbraucherbildung und Ehrenamt, präsentierte Heike Wermer das aktuelle Integrationsprojekt „Get-In!“.

Mittwoch, 23.01.2019, 06:50 Uhr aktualisiert: 23.01.2019, 07:00 Uhr
Das Foto zeigt (v.l.) Beate Hollands-Lohölter (Regionalleiterin Verbraucherzentrale NRW), Heike Wermer (Landtagsabgeordnete für den Kreis Borken), Elke Liening (Leiterin der Beratungsstelle Gronau) und Petra Maier (Gruppenleiterin Verbraucherbildung und Ehrenamt).
Das Foto zeigt (v.l.) Beate Hollands-Lohölter (Regionalleiterin Verbraucherzentrale NRW), Heike Wermer (Landtagsabgeordnete für den Kreis Borken), Elke Liening (Leiterin der Beratungsstelle Gronau) und Petra Maier (Gruppenleiterin Verbraucherbildung und Ehrenamt). Foto: Verbraucherberatung

Das Projekt, welches bereits seit zwei Jahren läuft, beschäftigt sich mit der Integration geflüchteter Menschen in den Konsumalltag. Häufig ist den geflüchteten Menschen nicht bekannt, dass ein Vertrag eine gewisse Laufzeit hat und nicht einfach gekündigt werden kann, oder dass eine Wohnung zu heizen mit hohen Kosten verbunden ist, erklärte Petra Maier der Politikerin.

Das Projekt „Get-In!“ wird in ganz Nordrhein-Westfalen in verschiedenen Städten angeboten. In den Workshops lernen die geflüchteten Menschen die für uns alltäglichen Dinge, wie den Umgang mit Rechnungen, das Lesen von Zählerständen oder das Abschließen von Verträgen, heißt es in einer Mitteilung aus dem Büro der Landtagsabgeordneten.

Petra Maier zeigte Wermer die dafür notwendigen Unterlagen, darunter anschauliche Karten und Bilder.

Heike Wermer, integrationspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, hält das Projekt für einen wichtigen Baustein in der Integration geflüchteter Menschen: „Es ist sehr sinnvoll, die geflüchteten Menschen über ihre Verbraucherrechte und Pflichten aufzuklären. Damit können sie sich wesentlich besser im Alltag zurechtfinden und verstehen besser, wie bestimmte Abläufe bei uns gehandhabt werden. Nur so gelingt Integration. Leider gehört dazu auch die Bürokratie an manchen Stellen“, wird Wermer zitiert.

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