Volksbank Gronau-Ahaus präsentiert Bilanz für das Jahr 2018
„Jedes Jahr gewachsen“

Gronau -

In den zurückliegenden zehn Jahren hat die Volksbank Gronau-Ahaus ihre Bilanzsumme auf 3,1 Mrd. Euro verdoppelt und kann auf kontinuierliches Wachstum verweisen. Keine Frage also, warum die Vorstände Frank Overkamp und Michael Kersting am Donnerstag bei der Vorstellung der Bilanzzahlen allen Grund zum Strahlen hatten. „Wir sind mit den Geschäftsjahr 2018 sehr zufrieden“, fasst der Vorstandsvorsitzende Overkamp zusammen. „Wir sind jedes Jahr gewachsen.“

Freitag, 25.01.2019, 07:00 Uhr
Kontinuierliches Wachstum bei der Volksbank Gronau-Ahaus lässt den Vorstandsvorsitzenden Frank Overkamp (l.) und seinen Vorstandskollegen Michael Kersting bei der Präsentation der Bilanzzahlen für das Jahr 2018 strahlen.
Kontinuierliches Wachstum bei der Volksbank Gronau-Ahaus lässt den Vorstandsvorsitzenden Frank Overkamp (l.) und seinen Vorstandskollegen Michael Kersting bei der Präsentation der Bilanzzahlen für das Jahr 2018 strahlen. Foto: Guido Kratzke

Was sich im selben Zeitraum nahezu nicht verändert hat, das ist die Anzahl der Mitarbeiter bei dem genossenschaftlichen Finanzinstitut. „Damals wie heute beträgt der Stand rund 340 Personen“, erklärt der Vorsitzende. „Was sich allerdings geändert hat, dass ist die Arbeit.“

Im vergangenen Jahr erfolgte schon über 90 Prozent des Zahlungsverkehr bargeldlos und komplett digital – mit zunehmender Tendenz. „Vielen immer noch nicht bewusst ist die Tatsache, dass dies auch viel sicherer ist als Überweisungen in Papierform“, ergänzte Kersting . Stichwort: Digitalisierung. „Wir reden nicht drüber, wir machen es schon seit Jahren“, betonte der Vorstand.

Am zweiten März-Wochenende werden die Kunden mit kleinen Einschränkungen leben müssen, da zu diesem Stichtag das Computersystem an allen Standorten gleichzeitig ausgetauscht wird. 4,5 Mio. Euro benötige die EDV in diesem Jahr.

Da das andere Arbeiten auch andere Herausforderungen an die Mitarbeiter stelle, hat die Volksbank die Fortbildung bei ihnen weiter intensiviert. Insgesamt 1300 Fortbildungstage (2017 waren es 800) stehen auf der Habenseite. Dazu kommt ein Verhältnis von 65 Prozent Mitarbeitern mit direktem Kundenkontakt zu 35 Prozent, die in der sogenannten Marktfolge tätig sind. „Wir erledigen auch fast alle Tätigkeiten in unserem Hause selbst“, sieht Overkamp auch darin ein Qualitätsmerkmal. Verbessert werden soll in diesem Jahr die telefonische Erreichbarkeit. „Da greifen wir Anregungen aus unserer Kundschaft auf.“

Die ist im vergangenen Jahr ebenso gewachsen wie auch die Anzahl der Genossen. Die Mitglieder des Geldinstituts dürfen sich auch für 2018 auf eine Dividende von 6,5 Prozent einstellen.

Freuen wird das Geschäftsergebnis auch die Kämmerer in den Kommunalverwaltungen. Nach einem vorgegebenen Schlüssel werden 13 Mio. Euro Steuern nach 11,7 Mio. Euro im Vorjahr an die Verwaltungen überwiesen. Zur Steigerung der Wirtschaftskraft in der Region dürften auch die rund 10 Mio. Euro Nettogehälter beitragen, die im vergangenen Jahr gezahlt wurden. Dazu kommen rund eine halbe Million Euro, die ins Sponsoring fließen.

Die größte Baumaßnahme in diesem Jahr wird der Neubau an der Parallelstraße in Ahaus werden, wo zukünftig bis zu 30 Personen beschäftigt werden können. Ein weiterer Neubau ist in Wessum geplant. In Schöppingen und Nienborg sollen in den kommenden Monaten die Filialen modernisiert werden. Insgesamt plant die Volksbank für Baumaßnahmen rund 12 Mio. Euro zu investieren.

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