Gronau
Ja zum Nutzungskonzept der Synagoge

Gronau -

Der Rat hat das Nutzungskonzept für die Alte Synagoge Epe am Mittwochabend einhellig begrüßt. Die Verwaltung wurde beauftragt, auf der Grundlage des Konzepts gemeinsam mit dem Förderkreis Alte Synagoge einen Vorschlag zur Umsetzung zu erarbeiten. Zuvor hatten Heinz Krabbe und Rudolf Nacke vom Förderkreis das Konzept erläutert, das – wie berichtet – vier Ziele verfolgt: als Haus der Erinnerung, als Haus des Lernens, als Haus de Begegnung und als Haus der Kultur. Politiker aller Parteien äußerten Lob, Anerkennung und Respekt für die Arbeit des Förderkreises. „Danke für das Herzblut“, so Marita Wagner (Linke). Gerade vor dem Hintergrund des erstarkten rechten Rands sei das ein starkes Signal gegen Rechts. Linsey Meyer-Kernebeck (SPD) zeigte sich ebenso beeindruckt wie Jörg von Borczayskowski (UWG) Birgit Tegetmeyer (CDU): „Es ist wichtig, die Vergangenheit nicht zu vergessen.“ Erich Schwartze (FDP) betonte: Es ist ein Haus der Gespräche, das ist wichtig. Es muss thematisiert werden, wie ein kultiviertes Volk zu solcher Barbarei fähig war.“

Freitag, 01.02.2019, 06:23 Uhr aktualisiert: 01.02.2019, 06:30 Uhr
Die alte Synagoge illuminiert.
Die alte Synagoge illuminiert. Foto: Klaus Wiedau
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