Ausschuss nimmt Bericht zur Kenntnis
Skateranlage wird im Sommer saniert

Epe -

Die Skateranlage im Eper Park soll im Sommer dieses Jahres instand gesetzt werden. Der Beton soll mit Deckspachtel ausgebessert werden. Zuvor wird die bestehende Rohrleitung saniert. Das geht aus einer Vorlage der Stadtverwaltung für den Verkehrsausschuss hervor, der am Donnerstag um 18 Uhr im Rathaus zusammenkommt.

Dienstag, 12.02.2019, 10:16 Uhr aktualisiert: 12.02.2019, 10:50 Uhr
Die Skaterbahn im Eper Park weist Mängel auf. Im Sommer sollen sie behoben und die gesamte Anlage saniert werden.
Die Skaterbahn im Eper Park weist Mängel auf. Im Sommer sollen sie behoben und die gesamte Anlage saniert werden. Foto: Martin Borck

Dass die Skateranlage saniert und erweitert werden soll, hatte die Politik bereits im November 2017 beschlossen. Löcher und breite Risse, stellenweise sogar Hohlräume unter der Fahrfläche, Stolperkanten, ein nicht normgerechter Wasserablauf – etliche sicherheitsrelevante Mängel wurden festgestellt. Die Frage lautete nur: Welche Technik sollte bei der Sanierung angewandt werden? Ein Fachbüro hat daher Vor- und Nachteile mehrerer Möglichkeiten untersucht. Eine zunächst favorisierte Carbonbeton-Sanierung hätte den Vorteil gehabt, dass die bestehende Sockelkonstruktion und die obere Kante der Rampen, das sogenannte Coping, unverändert bliebe. Allerdings gibt es bislang keine Erfahrungen, eine Skateranlage mit ihren unterschiedlichen Radien und Radienänderungen mit einem derartigen Beton zu sanieren. Die Verwaltung würde daher ein Risiko eingehen.

Für Beschichtungen mit Deckspachtel und eine Risssanierung dagegen liegen Erfahrungen vor. Die Methode sei erfolgversprechend, außerdem sogar kostengünstiger. Auch hier braucht die bestehende Sockelkonstruktion nicht verändert werden. Einen Nachteil gibt es jedoch: Aufgrund von Temperaturschwankungen könnten sich erneut leichte Risse bilden. Dennoch soll die Maßnahme mit Deckspachtel ausgeführt werden.

Neben der Sanierung des Betons wird eine Erneuerung aller Dehnungsfugen durchgeführt. Der Sicherheitsbereich, der noch aus Betonsteinen besteht, soll durch eine Asphaltschicht ersetzt werden, um dort eine ebene Oberfläche zu schaffen, heißt es in der Vorlage. Die finanziellen Mittel stehen bereit.

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