Gronau
Plan B für die Gronauer Innenstadt?

Fragen rund um die Innenstadtentwicklung brannten vielen Besuchern auf den Nägeln. „Haben Sie einen Plan B, falls es mit dem Drio-Projekt nichts wird?“, wollte Manfred Haupt wissen. „Was geschieht mit der Tiefgarage“, fragte Heinz Kohlhoff.

Dienstag, 12.02.2019, 17:00 Uhr

„Die Frist für die Drio-Investoren läuft bis zum 31. März“, antwortete Sonja Jürgens . „Wenn Drio scheitern sollte, werden wir einen Plan haben.“ Es sei aber unangemessen, vor Ablauf der Frist zu spekulieren. Außerdem beruhe die Quartiersentwicklung nicht ausschließlich auf dem Einzelhandel. Die Bücherei soll ins Drio III umziehen, Wohnungen sollen entstehen – „so dass sich dort Menschen aufhalten“.

Die Tiefgarage unter der Platte solle, wenn sich Drio III nicht verwirklichen lasse, auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden, sagte Jürgens.

Auch Rainer Doetkotte warb in Sachen Drio um Geduld: „Vertrauen ist von größter Bedeutung. Wir sollten jetzt kein falsches Signal senden.“

Die „Knochenlösung“, die auch an der Neustraße ein Einkaufszentrum vorsehe, sei nicht tot, so Doetkotte. „Wir haben dafür Baurecht geschaffen. Ich wäre froh, wenn wir vom Investor mehr hören würden. Wir unserseits werden Drio weiter vorantreiben.“

Leuders setzt auf Kooperationen der Einzelhändler. „Es wird immer mehr online bestellt. Wir müssen mit den Einzelhändlern eine gemeinsame lokale Online-Plattform aufbauen. Die jungen Menschen sollten wir dort abholen, wo sie sich herumtreiben, nämlich im Internet“, sagte er.

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