Alfertring
Radweg könnte Situation verbessern

Epe -

Für den Zustand der Fahrbahn am Alfertring hatte Johannes Böcker (CDU) im Verkehrsausschuss nur ein Wort übrig: „Grottig“. Absenkungen am Fahrbahnrand im Bereich der Dinkel­aue sind nur ein Punkt. Radfahrer und Fußgänger auf dem Weg zur Schule oder zu den Sportstätten in den Bülten leben gefährlich – trotz Geschwindigkeitsbegrenzung. „Darum sollten wir dort kurzfristig einen Radweg schaffen“, schlug Böcker vor.

Samstag, 16.02.2019, 07:00 Uhr
Radfahrer werden auf dem Alfertring mit solchen Absenkungen am Fahrbahnrand konfrontiert.
Radfahrer werden auf dem Alfertring mit solchen Absenkungen am Fahrbahnrand konfrontiert. Foto: Frank Zimmermann

Pläne dafür gibt es schon längere Zeit – allerdings würde deren Umsetzung nicht von der Bezirksregierung gefördert. Die aktuellen Richtlinien sehen einen Zuschuss angesichts des zu geringen Verkehrsaufkommens (1300 Kfz pro Tag) nicht vor.

Zwar gibt es auch Planungen, den Alfertring zwischen Nienborger Straße und Drostenwoort auszubauen (und dabei gleichzeitig einen Rad- und Gehweg zu errichten) – doch so lange wollen die Politiker nicht warten. Zumal sich im Bereich der Dinkelwiesen ein geeigneter Grundstück­streifen im Besitz der Stadt befindet. Dort soll in einem ersten Schritt möglichst kostengünstig ein Weg mit einer wassergebundenen Decke erstellt werden, regte Böcker an. Für die Querung der Dinkel und der Umflut sollten kleine Holzbrücken wie am Dinkelpatt errichtet werden. Er beantragte, für das Vorhaben eine Vorlage einschließlich Kostenabschätzung erstellen zu lassen.

Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen.

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