Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr Gronau
Feuerwehr ist gut aufgestellt

Gronau -

Ohne ausreichendes Personal und umfangreiches modernes Gerät kann eine Feuerwehr nicht funktionieren. In Gronau gibt es eine leistungsstarke, gut ausgerüstete Feuerwehr. Kaum ein Einwohner der Stadt weiß allerdings, was beispielsweise die Spezialbekleidung und Ausrüstung eines Feuerwehrmannes oder einer Feuerwehrfrau kostet. Diese schlägt mit ungefähr 1200 Euro pro Kraft zu Buche. Das Gleiche gilt für den Fuhrpark, zu dem eine ganze Reihe von Spezialfahrzeugen und die Drehleiter zählen.

Montag, 11.03.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 11.03.2019, 18:01 Uhr
Die beförderten und geehrten aktiven Feuerwehrkräfte stellten sich im Anschluss mit Vertretern der Wehrführung und Kreisbrandmeister Johannes Thesing (3.v.l.) zur Gruppenaufnahme auf.
Die beförderten und geehrten aktiven Feuerwehrkräfte stellten sich im Anschluss mit Vertretern der Wehrführung und Kreisbrandmeister Johannes Thesing (3.v.l.) zur Gruppenaufnahme auf. Foto: Hans Dieter Meyer

Feuerwehr , Ausrüstung, Einsätze und Ausbildung standen am Samstagabend während der Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr bei Bügener in Epe im Fokus. Im Namen der Wehrführung begrüßte Herbert Kleine, stellvertretender Leiter der Feuerwehr, die Mitglieder der Löschzüge, aber auch die Gäste aus Rat und Verwaltung und anderer Hilfsorganisationen.

Sicherheit kommt immer zuerst. Das gilt nicht nur für das Feuerwehrpersonal, sondern auch für die Menschen in unserer Stadt, stellte Bürgermeisterin Sonja Jürgens in ihrer Begrüßungsrede fest. Sicherheit bei Tag und Nacht zu gewährleisten, bedeute für das Feuerwehrpersonal auch immer hohes persönliches, zeitliches und professionelles Engagement.

Jürgens blickte zurück auf das Jahr 2018, erinnerte an Verkehrsunfälle, an Unwetter mit Starkregen und an den Großbrand an der Brookstraße, bei dem neben der kompletten Feuerwehr Gronau auch Kräfte der Feuerwehr Ochtrup und Ahaus sowie der Brandweer Enschede im Einsatz waren.

Darüber hinaus erwähnte sie auch die zahlreichen Übungen, die Einbindung der Jugendfeuerwehr und die Teilnahme an den Leistungswettkämpfen, bei denen in Gescher-Hochmoor sogar eine „gemischte“ Gruppe aus Feuerwehrkräften und Helfern des Technischen Hilfswerks Gronau an den Start ging. „Ich bin froh und dankbar, dass die Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsorganisationen in Gronau so gut klappt“, stellte die Bürgermeisterin fest.

Sie nannte auch die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts der Feuer- und Rettungswache als freudiges Ereignis und lobte die gute Zusammenarbeit von Rat, Verwaltung, Feuerwehr und der bauausführenden Firmen. Im Namen der Stadt dankte Jürgens dem Feuerwehrpersonal für das unermüdliche Engagement. Dabei vergaß sie nicht die Mitglieder der Ehrenabteilung, die ihr Ehrenamt als Lebensaufgabe wahrgenommen hatten.

Für Kreisbrandmeister Johannes Thesing war dies die letzte Jahreshauptversammlung in Gronau. Er geht nach zwölf Jahren Kreisbrandmeister-Tätigkeit im September in Ruhestand. Im Namen des Landrats dankte er der Gronauer Wehrführung, aber auch dem Rat und der Verwaltung der Stadt (links Bürgermeisterin Sonja Jürgens) für die immer gute Zusammenarbeit. Besonders erwähnte er die hervorragende Jugendarbeit in den Löschzügen, die den Nachwuchs für die aktive Wehr sicherstellt. Nach seinen Worten und aus seiner Sicht lässt die Selbsthilfekraft der Bevölkerung mehr und mehr nach. Es wird viel über die 112 abgearbeitet, was die Wehren im Kreis Borken oft sehr belastet. Lobenswerte Worte sprach Thesing über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit der niederländischen Brandweer, die seit Jahren reibungslos funktioniert.

Für Kreisbrandmeister Johannes Thesing war dies die letzte Jahreshauptversammlung in Gronau. Er geht nach zwölf Jahren Kreisbrandmeister-Tätigkeit im September in Ruhestand. Im Namen des Landrats dankte er der Gronauer Wehrführung, aber auch dem Rat und der Verwaltung der Stadt (links Bürgermeisterin Sonja Jürgens) für die immer gute Zusammenarbeit. Besonders erwähnte er die hervorragende Jugendarbeit in den Löschzügen, die den Nachwuchs für die aktive Wehr sicherstellt. Nach seinen Worten und aus seiner Sicht lässt die Selbsthilfekraft der Bevölkerung mehr und mehr nach. Es wird viel über die 112 abgearbeitet, was die Wehren im Kreis Borken oft sehr belastet. Lobenswerte Worte sprach Thesing über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit der niederländischen Brandweer, die seit Jahren reibungslos funktioniert. Foto: Hans Dieter Meyer

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