Fachvortrag von Dr. Annette Koeth
Bessere Lebensqualität durch Palliativmedizin

Gronau -

Seit Jahren beschäftigt sich Dr. Annette Koeth mit der relativ jungen Palliativmedizin. Die leitende Ärztin am St.-Antonius-Hospital hält am Mittwoch (20. März) ab 19 Uhr einen Vortrag zum Thema. Dazu lädt das Netzwerk Gesundheit Gronau alle Interessierten in den Konferenzraum Vita am St.-Antonius-Hospital ein.

Samstag, 16.03.2019, 12:00 Uhr
Dr. Annette Koeth
Dr. Annette Koeth Foto: Ansgar Höing, St.-Antonius-Hospital

„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“ Dieser Leitsatz beschreibt zutreffend einen wesentlichen Ansatz der Palliativmedizin, die sich unheilbar Erkrankten zuwendet. Das Grundanliegen besteht darin, die begrenzten Reserven an Lebenskraft aufzudecken, zu entfalten und eine bestmögliche Erhaltung der Lebensqualität unter Beachtung der individuellen Persönlichkeit des Betroffenen zu garantieren. Auch die Anliegen und Sorgen der Angehörigen fließen in die spezielle medizinische Versorgung und pflegerische Betreuung mit ein. Die Palliativmedizin ist nicht auf die Gesundung des Menschen hin ausgerichtet, sondern auf die Linderung der Beschwerden und Belastungen – körperlicher wie seelischer Art.

In ihrem rund einstündigen Vortrag berichtet Dr. Annette Koeth von Möglichkeiten und geeigneten Therapien, aber auch von den Grenzen der Palliativmedizin. Dabei kann Koeth von vielen persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen berichten.

Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, auf individuelle Fragen einzugehen oder die eigenen Erfahrungen zu schildern. Der Eintritt ist frei. Veranstalter ist das Netzwerk Gesundheit Gronau.

Anmeldungen erfolgen über die Geschäftsstelle der Euregio-VHS, ✆  02562 12666 oder über die Familienbildungsstätte Gronau, ✆  02562 93950.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6473701?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F103%2F150%2F
Studentenwerk: Kein Ghetto am Wilhemskamp
Die Wohnanlage Wilhelmskamp könnte nachverdichtet werden. aus. Das Studierendenwerk ist zurückhaltend gegenüber dem Vorschlag des Planungsbüros John Architekten.
Nachrichten-Ticker