Versammlung des Orgelbauvereins
Im Zeichen großer Baustellen

Gronau -

Die Einweihung der Sauer-Orgel in der Ev. Stadtkirche wird in etwa einem Jahr stattfinden können. Mit dem Einbau des Instruments soll im Herbst begonnen werden. Das wurde während der Mitgliederversammlung des Orgelbauvereines der Ev. Stadtkirche deutlich, die am Mittwoch im Walter-Thiemann-Haus stattfand.

Montag, 18.03.2019, 08:00 Uhr
Der alte und neue Vorstandes der Orgelbauvereins der Ev. Stadtkirche (v.l.): Kantor Dr. Tamás Szőcs (1. Vorsitzender), Manfred Meyer (2. Vorsitzende), Pfarrer Uwe Riese (Schatzmeister), Michael Rodemann und Ute Butke (Beisitzer) sowie Cordi Oberrecht (Schriftführerin).
Der alte und neue Vorstandes der Orgelbauvereins der Ev. Stadtkirche (v.l.): Kantor Dr. Tamás Szőcs (1. Vorsitzender), Manfred Meyer (2. Vorsitzende), Pfarrer Uwe Riese (Schatzmeister), Michael Rodemann und Ute Butke (Beisitzer) sowie Cordi Oberrecht (Schriftführerin). Foto: privat

Die Jahres- und Kassenberichte standen im Mittelpunkt. Im vergangenen Jahr fanden weniger Fundraising- und gezielte Vereinsaktionen statt, da der Vorsitzende des Vereins, Kantor Dr. Tamás Szőcs , für mehrere Monate in Auszeit war. Das Vereinsleben und vor allem die Baustellen in Gronau und in der Sieversdorfer Orgelwerkstatt haben aber nicht ruhen müssen: In der Gronauer Stadtkirche laufen die Vorbereitungsarbeiten für den Empfang der Sauer-Orgel Opus 915 weiter. Die Erweiterung und Stabilisierung der Empore ist weitgehend abgeschlossen, zurzeit werden für die Orgel und für die Holzeinrichtung der Kirche notwendigen klimatischen Verhältnisse in der Kirche mit umfangreichen Maßnahmen hergestellt: Einbau einer Heizungssteuerung und einer sensorengesteuerten Lüftungsanlage inklusive Klimaüberwachung. Dafür ist eine umfangreiche Verkabelung der Kirche notwendig, und in diesem Zusammenhang wird auch die Elektrische- und die Beschallungsanlage der Kirche komplett erneuert, um die Orgel vor späteren staubintensiven Arbeiten zu bewahren. Die Elektro- und Beschallungsarbeiten werden nicht aus Orgelspenden, sondern aus der Baukasse der Ev. Stadtkirche und aus dem freiwilligen Gemeindegeld finanziert.

Wegen dieser Arbeiten, die eine umfangreiche Fachplanung und Koordination benötigen, hat sich der für Herbst 2018 geplante Einbau der Orgel um zwölf Monate hinausgezögert. Somit erwarten die Kirchengemeinde und der Verein die Sauer-Orgel im Herbst, die Einweihung des Instrumentes ist in etwa einem Jahr geplant.

Die Restaurierung der Sauer-Orgel in sich ist in der Sieversdorfer Werkstatt abgeschlossen, die Orgelteile sind fachgerecht in Sieversdorf, Frankfurt/Oder, Paderborn und Epe in Werkstätten und Lagerräumen eingelagert.

Durch die Erweiterung der Empore und Hinzukommen der klimatechnischen Maßnahmen sind auch die Kosten des Projekts gestiegen. Bislang hat der Orgelbauverein mit 175 000 Euro zu den Gesamtkosten des Projekts beigetragen. Um die Finanzierung des Projekts abzusichern und für die langfristige Bildung von Rücklagen für das wertvolle Instrument bat der Vorstand um die Treue und um die weitere Unterstützung der Mitglieder und Spender. Als Zeichen des Vertrauens wurden Schatzmeister und Vorstand einstimmig entlastet und zugleich neu gewählt, um das Projekt in der bekannten Besetzung weiterzuführen, teilte der Verein mit.

 

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