Helfervereinigung tagte
Traum bald erfüllt: Ein Kettenfahrzeug „Leo“ für das THW

Gronau -

Zur Durchführung seiner vielfältigen Aufgaben benötigt das Technische Hilfswerk (THW) modernstes Gerät und bestens ausgebildetes Personal. Die Helferinnen und Helfer haben in den vergangenen Jahrzehnten in ganz Deutschland Helfervereine gegründet. Es handelt sich dabei um Fördervereine, die ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke verfolgen. Mit Geld- und Sachspenden unterstützen diese Helfervereine die örtlichen THW-Ortsverbände, wie Hans Dieter Meyer vom THW in einer Mitteilung schreibt. Sie sorgen dafür, dass die Ausstattung, die der Bund zur Verfügung stellt, um Fahrzeuge und Gerät für die örtliche Gefahrenabwehr ergänzt wird.

Dienstag, 19.03.2019, 07:34 Uhr aktualisiert: 19.03.2019, 07:50 Uhr
Zwei Ehrungen für langjährige Mitglieder des THW-Fördervereins. Karsten Kebbedies (im Bild links) erhielt eine Urkunde für 20-jährige Mitgliedschaft, der Vorsitzende Ralf Kosse (im Bild rechts) bekam die Ehrenurkunde für 25-jährige Mitgliedschaft von seinen Vorstandsmitgliedern Dennis Franke und Jörg Wilming (Bildmitte) überreicht.
Zwei Ehrungen für langjährige Mitglieder des THW-Fördervereins. Karsten Kebbedies (im Bild links) erhielt eine Urkunde für 20-jährige Mitgliedschaft, der Vorsitzende Ralf Kosse (im Bild rechts) bekam die Ehrenurkunde für 25-jährige Mitgliedschaft von seinen Vorstandsmitgliedern Dennis Franke und Jörg Wilming (Bildmitte) überreicht. Foto: hdm

Auch in Gronau gibt es seit einigen Jahrzehnten einen Förderverein, der sich darüber hinaus besonders für die Jugendarbeit und für die Beschaffung von Gerät einsetzt, das nicht von der Bundesrepublik bereitgestellt wird. Aus der sehr aktiven Jugendgruppe des Technischen Hilfswerks schöpft der Ortsverband auch das Personal, das später die aktiven Helfer des THW bildet.

Am Freitagabend fand die Jahreshauptversammlung dieses Fördervereins statt. Vorsitzender Ralf Kosse berichtete über die Aktivitäten des vergangenen Jahres und ließ dabei nicht unerwähnt, dass auch dem Förderverein im Jahr 2018 eine große Anzahl Spenden von Firmen und Geldinstituten, zweckgebunden zur Anschaffung einer Hubarbeitsbühne zugegangen sind. Noch in diesem Jahr werde sich der Traum des örtlichen Helfervereins erfüllen, wie Geschäftsführer Dennis Franke berichtete. Die heute noch im Ortsverband befindliche Hubarbeitsbühne, an der bei Bedarf große Flutlichtscheinwerfer befestigt werden konnten, ist in die Jahre gekommen. So entschlossen sich Vorstand und THW-Helfer, das Gerät durch eine Hubarbeitsbühne „Leo“ eines Gronauer Herstellers auszutauschen. Das Gerät verfügt über einen Kettenantrieb und ist somit eine Raupenarbeitsbühne. Sie hat eine minimale Durchfahrtbreite, einen Arbeitskorb für zwei Personen, über 18 Meter Arbeitshöhe und wird auf einem Anhänger transportiert. In Zukunft werden dann LED-betriebene Scheinwerfer für die Ausleuchtung sorgen.

Ralf Kosse berichtete auch über Verhandlungen mit der Stadt Gronau, ein passendes Übungsgelände für den Ortsverband zu finden, heißt es im Bericht weiter. Auch hier, so Kosse, sei man auf einem guten Weg. Weitere Themen der Versammlung waren die Beschaffung kleinerer Spezialgeräte, die Fahrt der Jugendgruppe zum Bundesjugendlager im Thüringer Wald und die Ausstattung der Gronauer Büchereien sowie einiger Kindertagesstätten mit dem Buch „Tom der THW-Helfer“.

An diesem Abend stand zudem die Wahl der Delegierten zur THW-Landeshelfervereinigung an. Einstimmig wurde Hans Dieter Meyer wiedergewählt, seine Stellvertreterin ist weiterhin Daniela Dierselhuis.

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