Schussabgabe an der Gesamtschule
Kriminaltechnik bestätigt Aussagen

Gronau -

Geklärt ist nach Polizeiangaben der genaue Hergang eines Vorfalls an der Gronauer Gesamtschule, bei dem am 2. April 17 Schüler und zwei Lehrer leicht verletzt wurden, nachdem sich aus einer Schreckschusswaffe ein Schuss gelöst hatte (WN berichteten).

Mittwoch, 10.04.2019, 18:43 Uhr aktualisiert: 10.04.2019, 19:31 Uhr

Kriminaltechnische Untersuchungen des Rucksacks eines 15-jährigen Schülers, der laut Polizei tatverdächtig ist, haben ergeben, dass sich der Schuss offenbar ohne Zutun des Schülern in dessen Rucksack gelöst hat.

Der 15-jährige Schüler hatte bei der Polizei angegeben, die Gaspistole ohne das Wissen seiner Eltern aus einem Versteck geholt und mit zur Schule genommen zu haben.

Die Waffe, die geladen und entsichert war, habe er in seinem Rucksack transportiert. Kurz nach Betreten der Schule habe sich in einem Treppenhaus der Schuss ohne sein Zutun unabsichtlich gelöst. Die Pistole habe sich dabei noch in dem Rucksack befunden. „Die kriminaltechnische Untersuchung des Rucksacks bestätigt die Aussage des Jugendlichen“, teilte die Polizei dazu am Mittwoch mit.

Die verletzten Schüler und Lehrer erlitten Reizungen der Atemwege und der Augen, die nach dem Vorfall ambulant im Krankenhaus behandelt wurden.

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