Gabi Drees (fraktionslos)
Teil des Drio selbst in Hand nehmen

Für die fraktionslose Gabi Drees war es die erste Haushaltsrede. Dass es in der politischen Debatte über das Zahlenwerk Meinungsverschiedenheiten nur bei Details gegeben habe, führte sie zu dem Schluss: „Dann kann er ja nicht so schlecht sein, der Haushalt“. Gleichwohl übte auch sie Kritik, dass ein beträchtlicher Teil der Einnahmeseite von „der großen strahlenden Firma im Osten der Stadt kommt“.

Freitag, 12.04.2019, 08:00 Uhr
Gabi Drees
Gabi Drees Foto: Klaus Wiedau

Vor dem Hintergrund, dass vielfach alles nur unter der Prämisse eines möglichst großen Wirtschaftswachstums gesehen werde, forderte sie „umzudenken, langfristig zu denken, global zu denken. Und da kann nur ein verändertes Konsumverhalten die Lösung sein.“

Als positiv sah Drees die im Stellenplan vorgesehene Stärkung des Umweltreferates der Stadt. Auch der Runde Tisch Biodiversität stimme sie „vorsichtig optimistisch“. In Sachen Naturschutz fehle ihr häufig die Kommunikation zwischen Stadt und Bürgern. Der Bau von Schulen und Feuerwache sei zu begrüßen, andere neue Gebäude würden Bürger kritischer sehen. Schade sei, dass hierfür teilweise ortsprägende Häuser verschwunden seien.

In Sachen Drio forderte sie den Zusammenhalt des Rates ein. Nach ihrer Meinung sollte die Stadt „einen Teil des Drio-Vorhabens selbst in die Hand nehmen“. Auf dem Hertie-Areal sei auch ein Verwaltungsstandort vorstellbar: „Es muss nicht unbedingt die Bahnhofstraße sein.“

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