Pilgerfahrt der Pfarrgemeinde St. Agatha Epe nach Portugal
Schönheit und Geschichte überzeugten

Epe -

Nach Lissabon und in die Region um Fatima führte jetzt eine Pilgerflugreise mit Teilnehmern der Pfarrei St. Agatha.

Montag, 15.04.2019, 13:21 Uhr aktualisiert: 15.04.2019, 14:00 Uhr
Die Plger der Pfarrei St. Agatha, Epe auf den Stufen des Hieronymusklosters in Lissabon.
Die Plger der Pfarrei St. Agatha, Epe auf den Stufen des Hieronymusklosters in Lissabon. Foto: privat

Nach Lissabon und in die Region um Fatima führte jetzt eine Pilgerflugreise mit Teilnehmern der Pfarrei St. Agatha. Nach der Ankunft in der portugiesischen Metropole führte eine Busrundreise über die berühmte Brücke des 25. April zum Santuario Christo Rei, ein religiöses Denkmal 113 Meter über dem Fluss Tejo. Durch das Naturschutzgebiet des Arrabidagebirges ging es weiter zu einer Manufaktur, in der nach jahrhundertealter Tradition „Azulejos“ (Fliesen) hergestellt werden. Der Besuch des Weingutes Maria Fonseca , mit einer Führung durch das über 200 Jahre alten Anwesen mit Weinverkostung brachte Fröhlichkeit in die Runde. Über die Brücke Vasco da Gama – die längste Europas – ging es zurück nach Lissabon.

Der nächste Tag begann mit einer Panoramafahrt ins Zentrum von Lissabon, von dort weiter durch die Rua Augusta zur Praca do Comercio bis zum Rio Tejo. Am Abend wurde in einem ehemaligen Theater im Chiadoviertel ein Fadogesangsabend besucht.

Mit einer Fahrt zum Stadtteil Belem startete der nächste Tag. Hier war der Torre de Belem – ein Denkmal, das bis heute die heimkommenden Seefahrer begrüßt, eine Sehenswürdigkeit. Weiter ging der Weg zum Hieronymuskloster und der Kirche Santa Maria de Belem – Weltkulturerbe der UNESCO. Hier ruhen Persönlichkeiten wie unter anderem der Entdecker Vasco da Gama.

Beim Gang durch die Gassen der Alfama – dem ältesten Stadtteil – erlebte die Gruppe die tausendjährige Geschichte Lissabons. Der Aussichtspunkt Santa Luzia, ein privilegierter Punkt in der Alfama, war für die Gruppe ein Ort, um die seltene Schönheit der Altstadt Lissabons und die Aussicht auf die Burg S. Jorge zu bewundern. Nach soviel Kultur stand noch ein Abstecher in den kleinen Fischerortf Cascais – der Sommerfrische der Lissabonner – an.

Am Morgen danach hieß es Abschied nehmen von Lissabon zur Fahrt nach Fatima. Unterwegs erfolgte ein Besuch im weißen Städtchen Obidos. Ein Juwel mit seinem vollständigen Mauerring und dem Castel am höchsten Punkt. Bei der Weiterfahrt wurde der Besuch des prachtvollen Marienklosters Alcobaca eingeplant. Es wurden auch die Grabstätten von König Peter und Ines de Castro besichtigt und dabei eine der schönsten Liebesgeschichten Portugals erzählt. Das wunderbare Bauwerk Mosteiro do Batalha – Weltkulturerbe der UNESCO – das ab 1385 zu Ehren der Jungfrau Maria vom König erbaut wurde, war nächster Zwischenstopp. Das Tagesziel aber hieß Fatima – einer der wichtigsten Pilgerorte in Westeuropa- neben Lourdes und Santiago de Compostella. Hier verehrt man die Gottesmutter Maria.

Abends führte der Weg der Pilger zur Erscheinungskapelle. Mit Kerzen nahmen die Eperaner an der Lichterprozession teil. Der Gottesdienst am nächsten Morgen in der Dreifaltigkeitskirche wurde auch von Tausenden Pilgern aus aller Welt besucht. Danach wurde noch das Dörfchen Ajustrel besichtigt. Ein kleiner schöner Ort in den Bergen unweit von Fatima. Hier konnte man das frühere Leben nachvollziehen.

Am nächsten Tag führte die Busfahrt zur Küste nach Nazare am Atlantik. Bekannt durch seine Superwellen, zieht es hierhin auch die besten Surfer aus aller Welt. Ein Bummel über den Strand am Atlantik und eine kleine Überraschungsbrise beeindruckten. Der Ort Sitio erhebt sich in 110 Meter Höhe darüber und ist auch Pilgerstätte. Zum Abschluss des Tages besuchte die Gruppe das Städtchen Tomar und die gewaltig erscheinende Burg der Tempelritter (UNESCO-Weltkulturerbe).

Am Abreisetag führte der Weg zum Flughafen durch bewaldete Natur mit Korkeichen, Oliven- und Eukalyptusbäumen nach Sintra, der einstigen Sommerresidenz der portugiesischen Könige. Die Burg wurde auf den Fundamenten eines Maurenpalastes errichtet und bei der Restaurierung großer Wert auf den Erhalt der Altertümer und der prächtig ausgeschmückten Innenräume gelegt. Ein letzter Stopp erfolgte am westlichsten Punkt Europas, dem Cabo da Roca.

Zum Bildertausch bei Wein und Cantucini treffen sich die mitgereisten Pilger der Pfarrei St. Agatha am 22. Mai (Mittwoch) um 19.30 Uhr im Pfarrhof in Epe

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