Antrag von Pro Bürgerschaft/Piraten
„Kümmerer“ für Radverkehr holen

Die Fraktion Pro Bürgerschaft/Piraten fordert die Schaffung einer Stelle für einen „Rad-Beauftragten“ bei der Stadt Gronau. Das geht aus einem Antrag hervor, die Herbert Krause und Stephan Strestik jetzt an Bürgermeister Rainer Doetkotte gesandt haben.

Dienstag, 30.04.2019, 10:40 Uhr aktualisiert: 30.04.2019, 11:00 Uhr
Den Umbau von Gronau und Epe in eine fahrradfreundliche Stadt fordert Pro Bürgerschaft/Piraten. Dafür soll ein Rad-Beauftragter eingestellt werden.
Den Umbau von Gronau und Epe in eine fahrradfreundliche Stadt fordert Pro Bürgerschaft/Piraten. Dafür soll ein Rad-Beauftragter eingestellt werden. Foto: dpa

Die Fraktion Pro Bürgerschaft/Piraten fordert die Schaffung einer Stelle für einen „Rad-Beauftragten“ bei der Stadt Gronau. Das geht aus einem Antrag hervor, die Herbert Krause und Stephan Strestik jetzt an Bürgermeister Rainer Doetkotte gesandt haben. Das Thema soll nach ihren Wünschen auf die Tagesordnung der Ausschusses für Verkehr, Umwelt, Energie und Tierschutz gesetzt werden, der am 16. Mai zu seiner nächsten Sitzung zusammenkommt.

In dem Schreiben von Pro Bürgerschaft/Piraten heißt es: „Die Verwaltung wird damit beauftragt, eine/n Rad-Beauftragte/n, mit als Aufgabe für eine nachhaltige Mobilitätswende zugunsten der Fahrradfahrer/innen, zu installieren.“

Begründet wird der Antrag damit, dass es einen ähnlichen Beauftragten bereits durch einen sogenannten „Kümmerer“ gibt, der die Klammer zwischen Wirtschaftsförderung und (Bau-)Verwaltung bilden soll. „Gute Erfahrungen mit einem Rad-Beauftragten liegen übrigens in anderen Städten und Gemeinden verschiedener Bundesländer bereits vor“, heißt es im Antrag weiter.

Aufgaben gebe es für den „Kümmerer“ in Sachen Radfahren genug, sind die Politiker überzeugt. Von der Sorge für mehr Sicherheit über den Einsatz für Verbesserungen im Radverkehr, die Schaffung einer „Grünen Welle“ für Radfahrer und die Verbesserung der Fahrradwege bis hin zur Verringerung des Autoverkehrs zugunsten von Radverkehr sehen Krause und Strestik viel Arbeit für einen Rad-Beauftragten. „Wir sehen dies als eines von vielen Mitteln an, um einen fahrradfreundlichen Umbau der beiden Stadtgebiete Gronau und Epe erreichen zu können“, so Krause und Strestik.

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