Freiwilligendienste in Kultur- und Bildungseinrichtungen
Das Rock’n’Popmuseum ist dabei

Gronau/Kreis Borken -

Sie kümmern sich um Besucher, helfen den Technikern vor einem Konzert oder geben sogar Musikunterricht. Das sind einige Aufgaben, die junge Menschen während ihres Freiwilligendienstes (FSJ) im Rock’n’Popmuseum übernommen haben.

Mittwoch, 08.05.2019, 09:11 Uhr aktualisiert: 08.05.2019, 09:20 Uhr
Chiara Oldach hat als FSJlerin des Rock’n’Popmuseums im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft unter anderem Schülern der Gronauer Gesamtschule Schlagzeugunterricht gegeben.
Chiara Oldach hat als FSJlerin des Rock’n’Popmuseums im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft unter anderem Schülern der Gronauer Gesamtschule Schlagzeugunterricht gegeben. Foto: Frank Zimmermann

Viele Einrichtungen in NRW – darunter auch das Rock’n’Popmuseum im Bereich Projektorganisation/Museum – haben noch einen spannenden Platz für einen Freiwilligendienst Kultur und Bildung frei. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 31. Mai. Darauf weist die Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Bildung Kultur NRW mit Sitz in Bochum hin.

Dabei sein können junge Menschen von 16 bis 27 Jahren, die ihre Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Das Abitur ist also keine Voraussetzung und ein FSJ kann auch nach einem Ausbildungs- oder Studienabbruch Orientierung geben.

Ein Jahr lang sind die jungen Menschen in Vollzeit im Einsatz, erhalten einen Blick hinter die Kulissen. Manche managen am Ende ein eigenes Projekt, andere sind das wichtige Rädchen im Getriebe. Es ist ein Geben und Nehmen für beide Seiten. „Sie bringen immer wieder frischen Wind in ein Team“, sagt zum Beispiel Uwe Kronenfeld vom Rock’n’Popmuseum über seine Erfahrungen mit den Freiwilligen.

Organisiert und verwaltet wird das FSJ von gemeinnützigen Trägern. Die Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Bildung Kultur NRW mit Sitz in Bochum ist ein solcher Träger und betreut gut 300 Einsatzplätze. Die vielfältige Bandbreite der Einsatzstellen reicht vom soziokulturellen Zentrum bis zur Oper, von der Eifel bis in den Teutoburger Wald. Bei der LAG arbeiten Bildungsreferenten, die die Freiwilligen durch das Jahr pädagogisch begleiten und Ansprechpartner für die Einsatzstellen sind.

Zum FSJ gehören auch vier Seminarwochen. Hier können die Freiwilligen über ihre Erfahrungen sprechen und Probleme klären. In künstlerischen Workshops haben sie die Möglichkeit, sich selbst auszuprobieren. „Ein Freiwilliges Soziales Jahr ist ein wichtiger Schritt für die jungen Menschen, um sich mit der Gesellschaft zu verbinden. Durch ihren freiwilligen Einsatz gestalten die Jugendlichen Kultur und Bildung mit und erleben, dass sie etwas für sich und andere bewirken können“, heißt es in einer Mitteilung der Landesarbeitsgemeinschaft.

► Das FSJ beginnt zum 1. September, dauert zwölf Monate und wird mit einem monatlichen Taschengeld von 380 Euro honoriert. Alle Informationen und eine Liste der freien Stellen in Nordrhein-Westfalen mit vielen Detailinformationen rund um das FSJ Kultur sowie ein Bewerbungsportal finden sich im Internet.

 

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