Stadtradeln-Botschafter in Gronau
Das Bad passt bei Rainer Fumpfei in die Fahrradtasche

Gronau -

Als Stadtradeln-Botschafter des Klimabündnisses tourt Rainer Fumpfei zum nunmehr achten Mal kreuz und quer durch Deutschland. 700 Kilometer hatte der Klimaschützer seit seinem Start am 1. Mai in Berlin schon zurückgelegt, als er am Samstag einen Zwischenstopp am Rock‘n‘Popmuseum einlegte.

Montag, 20.05.2019, 10:00 Uhr
Gemeinsam mit Vertretern der Stadt Gronau, darunter auch Bürgermeister Rainer Doetkotte, machte der Radler Rainer Fumpfei (2.v.r.) in Gronau Werbung für die Aktion Stadtradeln.
Gemeinsam mit Vertretern der Stadt Gronau, darunter auch Bürgermeister Rainer Doetkotte, machte der Radler Rainer Fumpfei (2.v.r.) in Gronau Werbung für die Aktion Stadtradeln. Foto: Angelika Hoof

Als Stadtradeln-Botschafter des Klimabündnisses tourt Rainer Fumpfei zum nunmehr achten Mal kreuz und quer durch Deutschland. Mit der Kampagne möchte der Berliner dabei ein Zeichen für das Fahrrad als alternatives und umweltfreundliches Verkehrsmittel setzen. Zugleich unterstützt er dadurch die verschiedenen Stadtradeln-Kampagnen vor Ort.

Rund 1700 Kilometer hatte der passionierte Klimaschützer seit seinem Start am 1. Mai in Berlin schon zurückgelegt, als er am Samstag um 14.30 Uhr einen kurzen Zwischenstopp am Rock‘n‘Popmuseum einlegte. Dort staunten auch Bürgermeister Rainer Doetkotte, die Erste Beigeordnete Sandra Cichon, Katharina Detert (Gronauer Stadtmarketing) sowie Lisa Beloch (Stadt Gronau) nicht schlecht über sein Reiserad samt Anhänger, mit dem Rainer Fumpfei am Udo-Lindenberg-Platz 1 vorfuhr.

„Ein echter Eye-Catcher, mein mobiles Appartement mit Küche und Bad. Spartanisch, aber ich habe immer alles dabei. Auf diese Weise lernt man wieder die vielen für uns alltäglichen Dinge im Leben zu schätzen“, meinte Fumpfei mit Blick auf das Zelt, das sorgsam verpackt im Anhänger verstaut war, nebst Taschen mit der Aufschrift „Küche und Bad“, die am Vorderrad befestigt waren.

„Damit sorge ich nicht nur an meinen Stationen für Aufmerksamkeit, sondern komme auch am Wegesrand immer wieder mit Menschen ins Gespräch“, so Fumpfei, der nicht mit leeren Händen in die Dinkelstadt gekommen war. Vom Bürgermeister in Hamminkeln, seiner letzten Station, hatte er nämlich ein Grußwort an Bürgermeister Doetkotte mit im Gepäck.

Kurz nach 15 Uhr hieß es Abschied nehmen von dem Bummler auf zwei Rädern, der seinen Jahresurlaub für die Kampagne opfert. „Heute führt mich die Reise noch nach Bad Bentheim, wo ich die Grüße aus Gronau plus Klingel übergeben werde, ehe in den kommenden Tagen Nordhorn, Oldenburg und Hamburg auf dem Programm stehen. Nach 2400 Kilometern sollte ich am 29. Mai wieder zu Hause eintreffen“, erläuterte Fumpfei.

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