Gerüchte über ehemalige Gronauer Bürgermeisterin
Staatsschutz ermittelt immer noch wegen einer Verleumdungsanzeige

Gronau -

Die Bürgermeisterwahl ist inzwischen entschieden, der Wahlkampf längst Geschichte. Aber: Eine Strafanzeige – erstattet von der früheren Gronauer Bürgermeisterin Sonja Jürgens (SPD) – beschäftigt weiterhin die Polizei.

Mittwoch, 22.05.2019, 07:55 Uhr aktualisiert: 22.05.2019, 07:57 Uhr
Gerüchte über ehemalige Gronauer Bürgermeisterin: Staatsschutz ermittelt immer noch wegen einer Verleumdungsanzeige
Als Reaktion auf Gerüchte, die im Wahlkampf gestreut worden sein sollen, hatte Sonja Jürgens Anzeige wegen Verleumdung erstattet. Foto: Frank Zimmermann

Die Bürgermeisterwahl ist inzwischen entschieden, der Wahlkampf längst Geschichte. Aber: Eine Strafanzeige – erstattet von der früheren Gronauer Bürgermeisterin Sonja Jürgens ( SPD ) – beschäftigt weiterhin die Polizei. „Die Ermittlungen laufen noch“, bestätigte am Dienstag Andreas Bode , Pressesprecher des Polizeipräsidiums Münster, auf Anfrage der WN .

Jürgens hatte die Polizei eingeschaltet, weil – so ihre Darstellung – im März während des Haustürwahlkampfes in Epe beim Verteilen von Wahlkampfwerbung durch Anhänger ihres politischen Mitbewerbers Rainer Doetkotte (CDU) behauptet worden sei, sie – Jürgens – sei erneut schwanger und solle für das Bürgermeisteramt aus diesem Grund besser nicht gewählt werden. Jürgens erstattete daraufhin Anzeige wegen Verleumdung. Ein Bürger, so hieß es damals weiter, sei bereit diese Aussage auch zu bezeugen.

Großes Aufsehen vor der Stichwahl

Die Bearbeitung des Vorgangs wurde daraufhin von Beamten der Abteilung Staatsschutz beim Polizeipräsidium Münster übernommen. Diese Abteilung ist immer dann zuständig, wenn es um Fälle von politisch motivierter Kriminalität gehen könnte. Diese Abteilung führe auch aktuell weiter die Ermittlungen, wie Polizeisprecher Bode jetzt auf Nachfrage bestätigte. Wann mit einem Ergebnis zu rechnen sei, vermochte er nicht zu sagen.

Der Vorgang hatte wenige Tage vor der Stichwahl für das Bürgermeisteramt in Gronau am 24. März für Aufsehen gesorgt.

Angebot eines persönlichen Gespräches

Die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer von Doetkotte bestritten im März, eine solche Aussage im Haustürwahlkampf getroffen zu haben. Die Leiter seines Wahlhelfer-Teams drängten zudem auf rasche Aufklärung und verwiesen darauf, dass weitestgehend protokolliert worden sei, „wann und wo die Mitglieder unseres Wahlkampfteams unterwegs waren. Es sollte also möglich sein, hier auf schnellem Wege für Aufklärung zu sorgen“, so Andrea Stenau-van Wüllen und Matthias Rövekamp.

Dies sei Sonja Jürgens ebenso wie das persönliche Gespräch in einer Mail angeboten worden. Jürgens bestätigte das seinerzeit gegenüber den WN und machte zugleich deutlich, dass sie die Mail mit dem Angebot der CDU-Wahlhelfer an die ermittelnden Behörden weitergeleitet habe.

Die Entscheidung: Rainer Doetkotte wird neuer Bürgermeister

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  • Große Spannung herrscht am Sonntagabend im Wahlstudio bei der Stichwahl um den Bürgermeisterposten in Gronau. Doch nicht lange. Bereits gegen 18.40 Uhr steht das vorläufige Endergebnis fest: Rainer Doetkotte hat über 60 Prozent der Stimmen auf sich vereinen können. Jubel bei der CDU – während die geschlagene Sonja Jürgens Trost von ihren Anhängern erhält und ihrem Konkurrenten gratuliert. Foto: Kratzke, Meiring, Wiedau
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