Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber für Martin Bültmann
Dank für „hervorragende Leistung“

Gronau -

Eine besondere Ehrung wurde im Rahmen der 44. Feuerwehr-Delegiertentagung in Heiden dem Gronauer Stadtbrandinspektor Martin Bültmann zuteil. Bezirksbrandmeister Donald Niehues überreichte dem engagierten – und von der Auszeichnung sichtlich überraschten – Feuerwehrmann das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber. Die Ehrung erfolgte „in Würdigung hervorragender Leistungen auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens“, wie es im Text der Urkunde heißt.

Dienstag, 28.05.2019, 06:31 Uhr aktualisiert: 28.05.2019, 06:50 Uhr
Der Gronauer Stadtbrandinspektor Martin Bültmann (4.v.l.) wurde im Rahmen des Feuerwehr-Delegiertentages in Heiden mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. Im Bild (v.l.): Heidens Bürgermeister Hans-Jürgen Benson, Carsten Lohaus (Feuerwehr Heiden), Christian Richters (Fachdienst Sicherheit/Ordnung Heiden), Martin Bültmann, Marco van Schelve (Leiter Feuerwehr Gronau), Bezirksbrandmeister Donald Niehues, Heribert Volmering (Kreis Borken) und Kreisbrandmeister Johannes Thesing.
Der Gronauer Stadtbrandinspektor Martin Bültmann (4.v.l.) wurde im Rahmen des Feuerwehr-Delegiertentages in Heiden mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. Im Bild (v.l.): Heidens Bürgermeister Hans-Jürgen Benson, Carsten Lohaus (Feuerwehr Heiden), Christian Richters (Fachdienst Sicherheit/Ordnung Heiden), Martin Bültmann, Marco van Schelve (Leiter Feuerwehr Gronau), Bezirksbrandmeister Donald Niehues, Heribert Volmering (Kreis Borken) und Kreisbrandmeister Johannes Thesing. Foto: Feuerwehr Gronau

Bültmann gehört dem Löschzug Epe der Freiwilligen Feuerwehr seit dem Jahr 1980 an und ist hauptamtlicher Mitarbeiter der Feuer- und Rettungswache. Nach Jahren der Tätigkeit als Wachabteilungsleiter ist er heute für den Bereich Verwaltung und Organisation der Feuerwache verantwortlich. Neben seinem täglichen Dienst ist Martin Bültmann unter anderem auch Pressesprecher der Gronauer Feuerwehr und engagiert sich darüber hinaus im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr. Besondere Anliegen sind ihm die Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung. Zwei Bereiche, in die er über das normale Maß hinaus viel Arbeit investiert, wie Donald Niehues in seiner kurzen Laudatio deutlich machte.

Mit jährlichen Schulungsterminen für die 31 Gronauer und Eper Kindergärten weckt Bültmann selbst bei den Kleinsten das Bewusstsein für den richtigen Umgang mit Feuer und das richtige Verhalten im Fall eines Brandes. Für die Brandschutzerziehung in den Kindergärten, die dort jeweils eine Woche lang auf dem Programm steht, hat Bültmann vor Jahren bereits einen Koffer mit Materialien zusammengestellt, um das Thema kindgerecht vermitteln zu können. Am Ende jeder Woche steht der Besuch der Kinder an der Feuerwache, wo praktisch das richtige Verhalten im Brandfall in einer eigens dafür ausgerüsteten Brandschutzerziehungshütte trainiert wird.

Aber auch an vielen Aktionen, die sich aktiv mit dem Thema Brandschutz, der Aufklärung über die Gefahren und den Möglichkeiten der Gefahrenabwehr befassen, ist Bültmann aktiv beteiligt. So initiierte er bereits vor Jahren (gemeinsam mit den WN) eine Kampagne, um die Ausstattung aller Gronauer und Eper Haushalte in der Stadt mit lebensrettenden Rauchmeldern zu forcieren. Die Schirmherrschaft über diese Aktion übernahm der seinerzeitige Bauminister Oliver Wittke. Im Rahmen dieses Projekts wurden mehr als 15 000 Rauchmelder an die Bürger der Stadt übergeben. Engagiert zeigte sich Bültmann auch im Rahmen einer Aktion, die sich zum Ziel gesetzt hatte, die Kinderzimmer von Neugeborenen sicherer zu machen, indem den jungen Eltern im Zusammenwirken mit anderen Organisationen noch während des Krankenhausaufenthaltes nach der Entbindung Rauchmelder übergeben wurden.

Auf Kreisebene hat Bültmann vor Jahren einen Arbeitskreis Brandschutzerziehung ins Leben gerufen, den er bis heute leitet. Regelmäßig werden Schulungen und Workshops rund um das Thema angeboten. Zudem ist Bültmann Mitglied des Krisenstabes des Kreises Borken und hier im Fall des Falles für die Pressearbeit verantwortlich.

Viele Jahre gehörte Bültmann ab 2006 – und nach einer Pause jetzt wieder – dem Fachausschuss Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung des Landes NRW an und vertritt dort die Belange des Regierungsbezirkes Münster.

Durch sein Engagement schafft es Bültmann immer wieder, Medien für die Arbeit der Feuerwehr zu interessieren. So war WDR-Moderatorin Yvonne Willicks mehrfach in Gronau, um für ihre Sendung „Der große Haushaltscheck“ bei und mit der Feuerwehr Beiträge zu drehen. Auch RTL und Sat 1 haben bei Sendungen auf die Unterstützung der Gronauer Wehr zurückgegriffen. Die Kontakte kamen dabei stets durch die Vermittlung von Martin Bültmann zustande.

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