Medisch Spectrum Twente weiterhin überregionales Traumazentrum
Schnellere Hilfe für Unfallopfer

Enschede -

Das Traumazentrum des Medisch Spectrum Twente (MST) in Enschede ist von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) geprüft und für weitere drei Jahre als überregionales Traumazentrum zertifiziert worden. „So können wir weiterhin auf höchstem Niveau als Traumazentrum für die deutsche Grenzregion fungieren“, teilt das MST mit. „Das MST ist das erste niederländische Krankenhaus mit dieser Zertifizierung. Damit erfüllen wir die deutschen Standards für die Unfallversorgung und können deutsche Patienten aus der Region aufnehmen.“

Mittwoch, 12.06.2019, 07:58 Uhr aktualisiert: 12.06.2019, 08:01 Uhr
Der Rettungshubschrauber aus Rheine landet auf dem MST-Dach in Enschede.          
Der Rettungshubschrauber aus Rheine landet auf dem MST-Dach in Enschede.           Foto: Harald Pot

Die grenzüberschreitende Funktion des MST als Traumazentrum ist insbesondere für mehrfachverletzte Unfallopfer aus dem deutschen Grenzgebiet wichtig. Für sie verkürzt sich der Weg zu einer Behandlung teilweise deutlich. Dadurch kann die Notfallbehandlung in einem spezialisierten Unfallkrankenhaus viel schneller beginnen. Patienten mit derartigen Polytraumen haben somit eine bessere Überlebenschance, und das Risiko einer dauerhaften Behinderung wird verringert. Die Zertifizierung durch die DGU unterstreiche die hohe Qualität der Unfallversorgung im MST. „Wir sind stolz darauf, dass wir uns durch so eine wichtige grenzüberschreitende Funktion, als überregionales Traumazentrum bezeichnen dürfen“, sagte Ralph de Wit, Unfallchirurg beim MST.

Aufgrund der erhöhten Fallzahlen verfügt die Klinik über ein umfassendes Fachwissen und Erfahrung. Mittlerweile hat sich das MST zu einem der größten Traumazentren in den Niederlanden entwickelt. Ein grenzüberschreitendes Traumazentrum kann nur funktionieren, wenn es auch eine gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit gibt. Mit Unterstützung des „Bureau Acute Zorg Euregio“ wird die Zusammenarbeit in der Grenzregion mit den deutschen Rettungsdiensten einschließlich des Rettungshubschraubers in Rheine und der grenznahen deutschen Krankenhäuser ausgebaut.

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