Seniorenbeirat in Berlin
Erste Diskussionen schon im Zug

Gronau -

Eine politische Bildungsreise im wahrsten Sinne des Wortes unternahmen jüngst die Mitglieder des Seniorenbeirats. Denn schon auf der Zugfahrt Richtung Berlin kamen die insgesamt 46 Teilnehmer zu politischen Themen ins Gespräch. Die seien durchaus kontrovers gewesen, seien die Teilnehmer doch sehr unterschiedlicher Meinungen gewesen, berichtet Mathias Frings, Vorsitzender des Seniorenbeirats.

Mittwoch, 12.06.2019, 09:00 Uhr
Obligatorisch: Erinnerungsfoto der Reise-Teilnehmer mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der zum Berlin-Besuch eingeladen hatte.
Obligatorisch: Erinnerungsfoto der Reise-Teilnehmer mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der zum Berlin-Besuch eingeladen hatte. Foto: privat

Zu dem Berlin-Besuch eingeladen hatte Gesundheitsminister Jens Spahn , als er im November in Gronau an einer Podiumsdiskussion des Seniorenbeirats teilnahm. Neben den Gronauern folgten auch weitere Gruppen aus Spahns Wahlkreis der Einladung zu dieser politischen Bildungsreise, organisiert und finanziert vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung .

Vor Ort sei der Charakter einer politischen Bildungsreise durch die umfangreichen und inhaltsstarken Informationsgespräche und Diskussionen im Paul-Löbe-Haus und im Gesundheitsministerium sowie auch bei den Besuchen und Führungen an wesentlichen Orten der deutschen Geschichte weiter unterstrichen worden. Schwerpunkte waren hierbei die Verbrechen und Gräueltaten des Naziregimes sowie die Macht- und Unterdrückungsstrukturen in der DDR und die Lebensumstände der Bevölkerung dort. Ob mit oder sogar auch ohne eigene Erfahrungen oder ohne persönlichen Bezug zu diesen Epochen deutscher Geschichte waren manche Momente während dieser Besuche und Gespräche für die Teilnehmer beklemmend und bewegend.

Eigentlich hatten die Teilnehmer der Reise mit Jens Spahn an einem Vormittag im Paul-Löbe-Haus diskutieren sollen. Doch dann trat Andrea Nahles zurück – und schon hatte der Gesundheitsminister andere Termine. Überraschend für die Teilnehmer fand er dann jedoch nachmittags im Gesundheitsministerium etwas Zeit für ein lockeres Frage-Antwort-Gespräch.

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