Heute Kammertermin vorm Arbeitsgericht
„Chance“: Weitere Vorwürfe

Gronau -

Aufgrund der Berichte über die städtische Beschäftigungsgesellschaft „Chance“ haben sich mehrere (ehemalige) Mitarbeiter bei den WN gemeldet, die die Vorwürfe, die unter anderem Aufsichtsratsmitglied Heiko Nordholt in einem Brief an die Gesellschafterversammlung gegenüber der Geschäftsführung geäußert hatte, bestätigen.

Donnerstag, 13.06.2019, 07:30 Uhr

Den WN liegt darüber hinaus die Aussage einer früheren Mitarbeiterin des „Chance“-Kaufhauses vor, aus der hervorgeht, dass offenbar schon früher Gespräche aufgezeichnet worden sind. So soll die Mitarbeiterin gedrängt worden sein, einen Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen. Dabei sei der Inhalt eines Gesprächs von der Geschäftsführung als Druckmittel eingesetzt worden. Diese Gespräch habe ein Mitarbeiter illegal aufgenommen.

Die Geschäftsführerin bestreitet vehement, derartige illegale Praktiken angewendet zu haben.

Auslöser der WN-Recherchen zu den Verhältnissen bei der „Chance“ war (wie berichtet) die Überwachung des Autos eines Chance-Mitarbeiters mit GPS-Trackern. Bis heute ist nicht geklärt, wer diese illegale Überwachung angeordnet hat.

Möglicherweise bringen die beiden noch laufenden Kündigungsschutzklagen vorm Arbeitsgericht in Ahaus Licht ins Dunkel. Am heutigen Donnerstag ist ein Kammertermin anberaumt.

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