Antrag der Grün-Alternativen Liste
360 moderne Stellplätze für Fietsen

Gronau -

Der Antrag steht im Raum, die Entscheidung darüber wird noch etwas auf sich warten lassen: Die Grün-Alternative-Liste (GAL) im Rat der Stadt hat die Einrichtung von 360 modernen Fahrradabstellplätzen im Bereich der Gronauer Bürgerhalle gefordert.

Freitag, 14.06.2019, 07:28 Uhr aktualisiert: 14.06.2019, 07:30 Uhr
Zurzeit ist das Angebot an Fahrradständern vor der Bürgerhalle überschaubar. Aktuell ist das Areal rund um die Halle durch die Kirmes komplett belegt.
Zurzeit ist das Angebot an Fahrradständern vor der Bürgerhalle überschaubar. Aktuell ist das Areal rund um die Halle durch die Kirmes komplett belegt. Foto: Frank Zimmermann

Der Antrag steht im Raum, die Entscheidung darüber wird noch etwas auf sich warten lassen: Die Grün-Alternative-Liste ( GAL ) im Rat der Stadt hat die Einrichtung von 360 modernen Fahrradabstellplätzen im Bereich der Gronauer Bürgerhalle gefordert. Heute sind dort im Bereich des Eingangs zur Halle Fahrradständer für rund 20 Räder ausgewiesen. Anke Rehorst, Vorstandsmitglied der GAL, begründete am Mittwochabend den Antrag vor dem Haupt- und Finanzausschuss, der den Vorgang nach kurzer Beratung zur weiteren Erörterung in den Verkehrsausschuss verwies. Dessen nächste Sitzung findet im September statt.

Rehorst wies daraufhin, dass in Zeiten von Klimawandel und Luftverschmutzung als Minimum die 360 Radabstellplätze erforderlich seien. Das entspreche rund 20 Prozent der Hallenkapazität, die bei Veranstaltungen von bis zu 1800 Menschen zu nutzen sei. Als Abstellmöglichkeit besonders geeignet seien sogenannte Radbügel, die es – weitgehend ungenutzt – im Bereich des Zugangs zum Laga-Gelände noch gebe. Neben der Schaffung der Abstellplätze sollte durch geeignete Kampagnen darauf hingewirkt werden, Menschen zu animieren, möglichst mit dem Rad zur Bürgerhalle zu kommen. Rehorst: „Diese Menschen müssen aber die Möglichkeit haben, ihr Rad an der Halle ordnungsgemäß und sicher abstellen zu können.“

Mechthild Große Dütting (SPD) befürwortete den Antrag, sprach sich aber dafür aus, nicht nur die Bürgerhalle, sondern die Stadt insgesamt in den Blick zu nehmen, „nach sinnvollen Radabstellplätzen im Stadtgebiet zu schauen und die Einrichtung dann auch umzusetzen“. Dabei, so Große Dütting weiter, sollte sich die Verwaltung nicht nur auf die flächenverzehrenden Bügel konzentrieren, sondern „innovative andere Möglichkeiten“ schaffen. Erich Schwartze (FDP) sah beide Vorschläge als „Einstieg in eine weiterführend Diskussion“ an. Das Ziel müsse ein stadtübergreifendes Mobilitätskonzept“ sein. Diesen Wunsch griffen auch Sprecher anderer Fraktionen – wenn auch in unterschiedlicher Intensität – auf. Auf Fragen von Stephan Strestik (Pro Bürgerschaft/Piraten) stellte Stadtbaurat Ralf Groß-Holtick in Aussicht, dass die Verwaltung das Thema bis zur Sitzung des Verkehrsausschuss „so aufgearbeitet haben, dass wir konkrete Vorschläge haben“. Einige waren sich die Politiker und Verwaltung, dass mit Blick auf die Stellplätze an der Bürgerhalle die Kulturbüro GmbH in die weiteren Beratungen einzubinden sei, da die Schaffung von Radstellplätzen an der Bürgerhalle auch mit den Nutzungen des Areals rund um die Bürgerhalle in Einklang gebracht werden müsse, wie Sebastian Laschke (CDU) in die Debatte einwarf.

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