Ramponierte Wildblumenwiese
Messdiener entschuldigen sich

Epe -

Die Geste zeugt von Verantwortung für das eigenen Handeln und verdient Anerkennung: Nachdem bei einem Geländespiel von Kindern am Mittwoch eine Wildblumenwiese im Eper Park in Mitleidenschaft gezogen worden war, haben sich die Verantwortlichen der Messdienerleiterrunde St. Agatha am Freitag beim Leiter der Zentralen Bau- und Umweltdienste (ZBU) der Stadt für das Verhalten der Gruppe entschuldigt.

Samstag, 13.07.2019, 05:57 Uhr aktualisiert: 13.07.2019, 06:01 Uhr
Die Messdiener haben sich für die ramponierte Wildblumenwiese bei der ZBU entschuldigt.
Die Messdiener haben sich für die ramponierte Wildblumenwiese bei der ZBU entschuldigt. Foto: Klaus Wiedau

„Wir, die Messdienerleiterrunde St. Agatha Epe , möchten uns für den von uns im Stadtpark Epe entstandenen und zu verantwortenden Schaden an der Wildblumenwiese hiermit ehrlich und aufrichtig entschuldigen“, heißt es in einem Brief an die ZBU.

Die Beschädigung sei während eines Geländespiels entstanden und nicht auf vorsätzliches Handeln zurückzuführen. „Nicht alle Kinder und Gruppenleiter haben die Wildblumenwiese als solche erkannt – vielleicht auch aufgrund fehlender Abgrenzung zum Gehweg, wie bei den übrigen Blumenbeeten im Park vorhanden – , sondern hielten sie für eine nicht gemähte Wiese. Das Bewusstsein für die Wildblumenwiese zur Förderung der Insektenvielfalt war leider nicht bei allen vorhanden.“

Als Wiedergutmachung schlagen die Messdiener vor, im Herbst oder Frühjahr die Wiederherstellung der Wildblumenwiese – im Stadtpark oder an anderer geeigneter Stelle – tatkräftig unterstützen zu wollen. Und: „Nach Absprache mit Pfarrer Brüggemann könnte auch im vorderen Teil des ehemaligen Pfarrhausgartens eine Wildblumenwiese entstehen. Hierfür würden wir uns einsetzen“, heißt es abschließend in dem Schreiben an die Zentralen Bau- und Umweltdienste.

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