Prognose zur Bevölkerungsentwicklung
Gronau wächst gegen den regionalen Trend

Gronau -

Die Stadt Gronau entwickelt sich gegen den Trend im Kreis Borken. Während sich Städte wie Ahaus, Borken und Bocholt nach Berechnungen des Landesbetriebs für Statistik IT-NRW zwischen 2018 und 2040 auf einen Rückgang der Bevölkerung einstellen sollten, stehen in Gronau die Zeichen auf Wachstum. Von 47 671 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2018) soll die Einwohnerzahl der Dinkelstadt – unter Berücksichtigung der Komponenten Geburten, Sterbefälle und Wanderungsbewegungen – bis zum Jahr 2040 um 7,3 Prozent auf 51 162 Personen zunehmen.

Mittwoch, 17.07.2019, 09:00 Uhr

Das Durchschnittsalter der Gronauer Bevölkerung wird im selben Zeitraum steigen. Die älteren Altersgruppen verzeichnen nämlich einen Zuwachs. Ein Grund für: Die geburtenstarken Jahrgänge, die jetzt der Alterskategorie zwischen 40 und 65 Jahren angehören, schieben sich in die höheren Altersklassen. Bis 2040 wird die Zahl der Einwohner zwischen 65 bis 80 Jahren um 44,5 Prozent wachsen, die der Über-80-Jährigen um 33,9 Prozent im Vergleich zu 2018.

Ein deutlicher Rückgang von 25,4 Prozent wird hingegen beim Nachwuchs bis zu drei Jahren prognostiziert. Da befindet sich Gronau auf demselben Niveau wie die anderen größeren Städte im Kreis Borken. Allerdings schlägt in der Grenzstadt die Abnahme der Zahl von Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter statistisch nicht so stark zu Buche, wie das in den Vergleichsorten der Fall ist. Gegen den Trend wird für die Altersgruppe der Zehn- bis 16-Jährigen sogar eine leichte Zunahme (plus drei Prozent) vorausgesagt.

Gronau gehört zu den 119 der 373 kreisangehörigen Städten und Gemeinden in NRW, in denen die Landesstatistiker eine Bevölkerungszunahme vorhersagen. Für den gesamten Kreis Borken gehen die Statistiker von einem Bevölkerungsrückgang um 3,2 Prozent aus.

Dabei verschieben sich auch kreisweit die Verhältnisse in der Altersstruktur. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen bis 19 Jahre geht um 14,9 Prozent zurück, die der Personen zwischen 19 und 65 Jahren um 18 Prozent. Die Zahl in der Gruppe der Über-65-Jährigen steigt dagegen um 58 Prozent.

Die Modellberechnung sagt für den Kreis den landesweit höchsten Anstieg des Durchschnittsalters bis 2040 voraus: um 4,9 Jahre.

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