Blaues Friedenslamm jetzt auch auf der „Oase“ zu Hause
„Der Friede sei mit Euch“

Gronau -

Der grenzüberschreitend aktive ökumenische Kirchengarten „Oase“ feierte am Wochenende sein Bergfest. Im Rahmen der Veranstaltung hat die Gronauer Gruppe der Lokalen Agenda 21 dem „Oase“-Team ein Blaues Friedenslamm übergeben, das dauerhaft auf der „Oase“ bleiben soll.

Mittwoch, 17.07.2019, 18:28 Uhr aktualisiert: 17.07.2019, 18:30 Uhr
Ingrid Hagen (Kloster Metelen) und Hermann Schmeing (Lokale Agenda 21, Mitte) übergaben im Beisein von Manfred Laumann (Pax Christi) ein blaues Friedenslamm an das Team der „Oase“.
Ingrid Hagen (Kloster Metelen) und Hermann Schmeing (Lokale Agenda 21, Mitte) übergaben im Beisein von Manfred Laumann (Pax Christi) ein blaues Friedenslamm an das Team der „Oase“. Foto: privat

Der Ursprung der Idee des Kunstprojektes der Blauen Friedensschafe stammt von den Künstlern Bertamaria Reetz und Rainer Bonk . Seit 2009 stehen die lebensgroßen Schafe als Symbol für ein friedliches Miteinander und Menschlichkeit. Diese Grundidee wurde 2017 von Ingrid Hagen aus Metelen aufgegriffen. Eine nachfolgende Generation mit blauen Lämmern wurde als Sinnbild für die Generation der Kinder ins Leben gerufen: die „Junge Münsterländer Friedensherde“. Aus dieser Generation stammt auch das Gronauer Agenda-Oase-Lamm.

Ingrid Hagen und Hermann Schmeing , Sprecher der Gronauer Agenda-Gruppe, informierten bei der Übergabe „Oase“-Mitglieder sowie weitere Interessierte über die Bedeutung der blauen Schafe und Lämmer. Begrüßt wurden sie von „Oase“-Vorstandsmitglied Britta Siepmann. Sie zeigte sich erfreut darüber, dass die Agenda-Gruppe die „Oase“ als dauerhaften Aufenthaltsort des symbolischen Friedenslammes ausgewählt hat.

Mit der Schaffung und Verbreitung der Blauen Schafe und Lämmer ist eine zentrale Botschaft verbunden: „Alle sind gleich – jeder ist wichtig“. Mit dieser Aussage sollen vielerorts Zeichen für Frieden und Menschlichkeit gesetzt werden. Ingrid Hagen berichtete, dass nach und nach immer mehr Blaue Lämmer gefertigt wurden und im Münsterland – aber auch weit darüber hinaus – Patinnen und Paten gefunden haben. So gibt es Schon in Australien, in Amerika und in Afrika Blaue Friedenslämmer. In Gronau sind inzwischen rund 20 der „Blauen Lämmer“ heimisch geworden.

Ingrid Hagen betonte, dass die Blauen Lämmer Menschen miteinander ins Gespräch bringen, die sich sonst vielleicht nie kennengelernt hätten. Somit bleibt der Gedanke des Friedens lebendig.

Hermann Schmeing von der Gronauer Agenda-Gruppe begann seinen Redebeitrag mit historischen Rückblicken: „500 Jahre Freundschaft zwischen Deutschland und Holland, und die Europäische Friedensordnung, dürfen wir uns hier in Gronau, in der Euregio und darüber hinaus nicht wieder von ,Kriegen` zerstören lassen. Weder von äußeren Kräften, noch von inneren Streitigkeiten.“ Der aus den beiden Weltkriegen entstandene Wunsch habe hier und überall auf der Welt Gültigkeit: Nie wieder Krieg. Am Ende seiner Rede wandte sich Schmeing konkret an die Aktiven der „Oase“: „Bei Euch ist das Friedenslämmchen in guten Händen, möge es zur Friedensherde werden und zur Friedensbewegung des 21. Jahrhunderts beitragen. In diesem Sinne: Der Friede sei mit Euch.“

 

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6786379?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F103%2F150%2F
So war die 49. Montgolfiade am Aasee in Münster
Höhepunkt der Montgolfiade war am Samstagabend das Ballonglühen. Insgesamt 14 fauchende Riesen waren zum „Night Glow“ aufgerüstet worden.
Nachrichten-Ticker