Umgestaltung der Gronauer Innenstadt
Anfang 2020 geht es los

Gronau -

Nicht nur das Drio-Projekt soll zur Innenstadtaufwertung beitragen. Auch die übrigen Bereiche zwischen Laga-Areal und Stadtpark sollen erneuert werden. Für den ersten Bauabschnitt liegt jetzt die Förderzusage des Landes vor. Bagger werden aber erst im kommenden Jahr rollen.

Freitag, 19.07.2019, 09:09 Uhr
Über den Landeszuschuss für die Freianlagen in der Innenstadt freuten sich (v.r.) Bürgermeister Rainer Doetkotte, André Homölle (Fachdienstleiter Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün) und Stadtbaurat Ralf Groß-Holtick. Mit Beginn des neuen Jahres 2020 wird sich das Gesicht der Stadt verändern. Die neue Gestaltung soll dann zum Flanieren und Verweilen einladen, so die Stadt.
Über den Landeszuschuss für die Freianlagen in der Innenstadt freuten sich (v.r.) Bürgermeister Rainer Doetkotte, André Homölle (Fachdienstleiter Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün) und Stadtbaurat Ralf Groß-Holtick. Mit Beginn des neuen Jahres 2020 wird sich das Gesicht der Stadt verändern. Die neue Gestaltung soll dann zum Flanieren und Verweilen einladen, so die Stadt. Foto: Reimund Weber (Stadt Gronau)

Die Stadt Gronau erhält vom Land 742 000 Euro aus Mitteln der Städtebauförderung und des Investitionspakets „Soziale Integration im Quartier“. Das Geld ist bestimmt für die Durchführung des ersten Teilabschnitts zur Neugestaltung von Straßen, Wegen und Plätzen in der Gronauer Innenstadt. Dort sollen – wie mehrfach berichtet – die sogenannten Freiflächen überplant und attraktiver gestaltet werden.

Die Überlegungen gehen davon aus, dass rund um das Projekt Drio die gesamte Innenstadt (auf einer Fläche von rund 22 000 Quadratmetern zwischen Laga-Gelände und Stadtpark) als Stadtraum neu geplant und gestaltet werden soll, um die Stadt attraktiver zu machen. Die Planungen dafür wurden bereits im Herbst 2018 vom beauftragten Büro SAL Landschaftsarchitektur aus Münster präsentiert. Jetzt bewilligte das Land den Zuschuss für den ersten Teilabschnitt.

Doetkotte : „Guter Tag für die Entwicklung“

„Ein guter Tag für die Entwicklung unserer Stadt“, kommentierte Bürgermeister Rainer Doetkotte die Nachricht aus Düsseldorf. Und fügte hinzu: „Mit der Umsetzung des ersten Bauabschnitts im Bereich der Schulstraße und der östlichen Neustraße wird die Attraktivität der öffentlichen Räume (Straßen, Wege, Plätze) in der Innenstadt durch eine nutzergerechte und zeitgemäße Gestaltung der Freianlagen gesteigert.“

Stadtbaurat Ralf Groß-Holtick erläutert, was genau sich hinter dem Begriff der Neugestaltung verbirgt: „Die Innenstadt mit ihren Plätzen und Straßen wird mit einem zeitgemäßen Straßenbelag, einem zeitlosen Stadtmobiliar, einem den Stadtraum prägenden, stadtklimafesten Stadtbaum, einem innovativem Lichterkonzept und einem barrierefreien Ausbau neu gestaltet.“ Dadurch, da sind sich Bürgermeister und Stadtbaurat sicher, „entstehen Aufenthaltsqualitäten für alle Generationen, insbesondere aber für Kinder und Senioren, die die Verweildauer der Nutzer in der Innenstadt erhöhen.“

Die Innenstadt mit ihren Plätzen und Straßen wird mit einem zeitgemäßen Straßenbelag, einem zeitlosen Stadtmobiliar, einem den Stadtraum prägenden, stadtklimafesten Stadtbaum, einem innovativem Lichterkonzept und einem barrierefreien Ausbau neu gestaltet.

Stadtbaurat Ralf Groß-Holtick

Eine vom Büro SAL entwickelte einheitliche Gestaltungslinie wird dabei die heute unterschiedlich möblierten, begrünten und gepflasterten Bereiche miteinander verbinden. Dadurch sollen vorhandene Wege- und Blickbeziehungen gestärkt und neue Verbindungen geschaffen werden.

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Mit Beginn des neuen Jahres 2020 wird sich das Gesicht der Stadt verändern. Die neue Gestaltung soll dann zum Flanieren und Verweilen einladen, so die Stadt Foto: Klaus Wiedau

Neustraße neu gliedern

Unter anderem ist vorgesehen, die Neustraße neu zu gliedern. Während in den Randbereichen das heutige rote Pflaster neu verlegt und „als verbindendes Element“ weiter verwendet wird, soll mittig ein neuer Bereich aus Natursteinen entstehen, der – wie ein Teppich – einen neuen Straßenraum schafft.

Mit dem ersten Bauabschnitt (Neustraße von Passweg bis Schulstraße und Schulstraße von der Neustraße bis zum Kurt-Schumacher-Platz) soll Anfang 2020 begonnen werden. Die Baukosten für den ersten Bauabschnitt werden von der Stadt auf rund 1,87 Millionen Euro beziffert. Für einen zweiten Bauabschnitt will die Stadt in die Jahr den Antrag auf Fördermittel stellen.

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