Oma-Mutter-Kind-Fahrt der Landfrauen führte in den Merfelder Bruch
An die Wildpferde angepirscht

Gronau/Epe -

Für 32 Kinder und 21 Mütter und Großmütter ging es mit dem Bus los zur jährlichen Oma-Mutter-Kind Fahrt der Landfrauen. Das erste Ziel waren die Wildpferde im Merfelder Bruch. Försterin Friederike Rövekamp erwartete die Gruppe bereits am Gatter, das als Eingang zur Wildpferdebahn dient. Die Gatter und Zäune sind übrigens nicht sehr hoch, denn die Pferde würden gar nicht auf die Idee kommen, darüber zu springen, wie die Gronauer Gäste erfuhren.

Samstag, 20.07.2019, 08:00 Uhr
Die Gruppe aus Gronau und Epe im Merfelder Bruch. Im Hintergrund sind einige der Wildpferde zu sehen.
Die Gruppe aus Gronau und Epe im Merfelder Bruch. Im Hintergrund sind einige der Wildpferde zu sehen. Foto: Silke Schulze Dinkelborg

Per Bus ging es ins Gelände, bis die knapp 400 Wildpferde in Sicht kamen. Es ist ein beeindruckendes Bild, das die Teilnehmer der Fahrt auf sich wirken lassen konnten. Während dessen erklärte Försterin Friederike Rövekamp den Kindern, welche vielfältigen Aufgaben sie im Alltag zu erledigen hat.

In kleinen Etappen näherten sich Mütter, Großmütter und Kinder den Pferden. Das „Anpirschen“ gab Rövekamp Zeit, um die Gronauer Gäste mit weiteren Informationen über die Tiere zu versorgen. Den Pferden gab es andersherum Gelegenheit, sich an die Annäherung zu gewöhnen. Schöne Episode am Rande: Zwischendurch kam ein neugieriges Fohlen ganz dicht an die Gäste heran. Die erfuhren mitten in der Herde, dass die etwa 400 Pferde sich in kleinere Unterherden von etwa 20 Pferden aufteilen, die alle von einer Leitstute geführt werden. Um den Kindern das bildlich dazustellen, wurde immer von Schulklassen mit ihrer Lehrerin (Leitstute) gesprochen, in denen es nur Stuten und (eventuell männliche) Fohlen gibt. Um Inzucht zu vermeiden, werden nur ausgewählte Deckhengste (im Schulbeispiel „Direktor“ genannt) für rund vier Wochen auf das Gelände gelassen, ansonsten sind die im benachbarten Merfeld untergebracht.

Einmal im Jahr werden die einjährigen, geschlechtsreifen Hengste von Hand gefangen. Um zu sehen, wo das passiert, fuhren die Gronauer Gäste zur Arena der Wildpferdebahn. Dort konnten die Kinder selber mal „eine Runde Pferd“ spielen und die Arena umrunden.

Nachdem alle Kinder außer Puste waren, ging es weiter zum zweiten Ziel der Fahrt, dem Wildpark Frankenhof in Reken. In der reservierten Picknickhütte gab es selbst gebackenen Kuchen und Kaffee sowie Saftpäckchen für die Kinder. Danach hatten alle Zeit zu toben, sich den Märchenwald anzuschauen und die vielen Tiere im Streichelzoo zu streicheln, ehe die Reise gegen Abend wieder zurück nach Gronau und Epe ging.

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