SPD gegen zusätzliche Wohnbebauung im Westpark
Wertvollen Baumbestand erhalten

Gronau -

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt spricht sich gegen einen zusätzliche Wohnbebauung im neuerdings so genannten Westpark (Bögehold-Viertel) aus. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung hervor.

Dienstag, 23.07.2019, 07:52 Uhr aktualisiert: 23.07.2019, 08:01 Uhr
Gegen eine weitere Bebauung im „Westpark“ hat sich jetzt die SPD-Fraktion ausgesprochen. Im Bild Vertreter der Parteien bei einer Begehung des Geländes mit Anwohnern und deren Sprechern.
Gegen eine weitere Bebauung im „Westpark“ hat sich jetzt die SPD-Fraktion ausgesprochen. Im Bild Vertreter der Parteien bei einer Begehung des Geländes mit Anwohnern und deren Sprechern. Foto: Klaus Wiedau

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt spricht sich gegen einen zusätzliche Wohnbebauung im neuerdings so genannten Westpark (Bögehold-Viertel) aus. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung hervor. „Nach intensiven Diskussionen innerhalb unserer Fraktion, nach der Ortsbegehung und nicht zuletzt nach dem Spaziergang mit unserem Landesvorsitzenden Sebastian Hartmann (MdB) am vergangenen Samstag ( WN berichteten), möchte der Fraktionsvorstand der Gronauer SPD-Fraktion die Anwohner und Bürger nicht länger im Unklaren lassen“, heißt es in der Mitteilung, in der die Fraktion ihre „eindeutige Position für die kommenden Beratungen“ darlegt. Darin enthalten sind folgende Punkte:

1. Die SPD-Fraktion möchte eine eindeutige Aufwertung des Wohngebietes „Westpark“.

2. Die Gronauer SPD setzt sich für den Erhalt des wertvollen Baumbestandes ein. Weitere ökologische Verbesserungen sollen angestrebt werden.

3. Die Gronauer SPD ist gegen zusätzliche Wohnungen im „Westpark“.

4. Die Gronauer SPD fordert mindestens einen geeigneten Treffpunkt (Begegnungswohnung, Anlaufpunkt für verschiedene Einrichtungen usw.) in diesem Gebiet.

Die kommenden Monate sollten nach Meinung der Sozialdemokraten „endlich genutzt werden, mit dem größten Wohnungseigentümer dort (LEG) zu erreichen, dass die bestehende Wohnungssituation verbessert wird. Ebenfalls wichtig ist, dass in Gesprächen mit dem Abwasserwerk geklärt wird, wie zukünftig verhindert werden kann, dass ständig Keller volllaufen und wie die Belastungen durch die nahe Enscheder Straße verringert werden können.“

Die vorhandenen Wege müssten endlich, so die SPD weiter, barrierefrei nutzbar werden – eine Ausstattung mit Bänken und Papierkörben sei ein Minimum. Natürlich setze sich die SPD weiterhin für die Umsetzung der Forderungen des Stadtjugendrings zur Verbesserung der Spiel- und Bolzflächen ein. „Eine ökologische Aufwertung kann beispielsweise durch die Anlage von Teichen oder Wiesenstücken erreicht werden. Auch die Einrichtung einer Teilfläche als umzäunte Hundeauslaufwiese ist in Absprache mit der Nachbarschaft denkbar, falls gewünscht“, heißt es in der Mitteilung weiter. Zusätzliche Wohnflächen lehnt die SPD-Fraktion an dieser Stelle ab.

Eine klare Position vertreten die Sozialdemokraten auch für die künftige Nutzung der Fläche der ehemaligen Schule: „Selbstverständlich setzt sich die SPD-Fraktion auch im Bereich der ehemaligen Hans-Christian-Andersen-Schule dafür ein, dass der Baumbestand erhalten bleibt und es nur zu einer verträglichen Bebauung z.B. mit Reihenhäusern – im Sinne der Bürgerinitiative – kommt.

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