„Gronau Explorers 2.0 – Bunte Gesichter“
Sprachförderung und Erkundung der Stadt im Fokus

Gronau -

Bei einem besonderen Ferienangebot für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche, dem Talent-Campus „Gronau Explorers 2.0 – Bunte Gesichter“, standen jetzt die Aspekte Sprache und Freizeit besonders im Fokus.

Mittwoch, 24.07.2019, 07:00 Uhr
27 neu zugewanderte Schüler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums, der Fridtjof-Nansen-Realschule und der Gesamtschule Gronau hatten sich für das freiwillige Projekt angemeldet.
27 neu zugewanderte Schüler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums, der Fridtjof-Nansen-Realschule und der Gesamtschule Gronau hatten sich für das freiwillige Projekt angemeldet. Foto: privat

Bei einem besonderen Ferienangebot für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche, dem Talent-Campus „Gronau Explorers 2.0 – Bunte Gesichter“, standen jetzt die Aspekte Sprache und Freizeit besonders im Fokus. Ziel war es, den Kindern und Jugendlichen auch in den Sommerferien die Möglichkeit zu bieten, ihre Deutschkenntnisse zu erweitern, um so Sprachförderlücken abzumildern. Zudem wurden kulturpädagogische Angebote als Anregung für die künftige Freizeitgestaltung gemacht.

27 neu zugewanderte Schüler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums, der Fridtjof-Nansen-Realschule und der Gesamtschule Gronau hatten sich für das freiwillige Projekt angemeldet. Die Schulsozialarbeiter im multi-professionellen Team der drei weiterführenden Schulen, die VHS und die Integrationsagentur des Roten Kreuzes im Kreis Borken waren beteiligt. Im pädagogischen Konzept stellten die Akteure heraus, dass es neben dem Spracherwerb bzw. -erhalt vor allem auch darum ging, den Teilnehmern Gronau und die Umgebung näherzubringen.

Während des Ferienprojektes wurde an jedem Vormittag der Woche von Schulsozialarbeitern gemeinsam mit zwei Dozentinnen in drei Unterrichtseinheiten individuell abgestimmte Deutschförderung angeboten. Der Schwerpunkt lag auf der schriftlichen und der sprachlichen Förderung. In den Sprachlernphasen wurde die am jeweiligen Nachmittag geplante Aktion sprachlich vorbereitet.

Die jungen Leute lernten unter anderem die Gronauer Stadtbücherei mittels einer „Schnitzeljagd“ kennen – mit dem Ziel, das Angebot auch für zukünftige Projekte zu nutzen.

Unter Anleitung eines Wildnispädagogen der „Draußenzeit“ wurde an einem anderen Tag der Umgang mit Pfeil und Bogen erlernt. Auch setzten sich die Teilnehmer dabei mit der Natur auseinander und lernten Spiele kennen, die im Wald ohne weiteres Material umgesetzt werden können. Beim Besuch des Rock’n’Popmuseums vermittelte ein Quiz einen Teil der Gronauer Musikgeschichte. Im Planetarium in Münster lernten die jungen Leute die Entstehungsgeschichte der Erde, sowie deren Planeten kennen. Als abschließende Aktion fand ein Trommel-Workshop statt.

Während der Aktionswoche hatten die Teilnehmer jeden Morgen die Aufgabe, die Erlebnisse des Vortages kreativ umzusetzen und eine Gipsmaske zu entwerfen, um die Erlebnisse innovativ weiterzuentwickeln. Das Projekt wurde möglich durch das Förderprogramm „Kultur macht stark, Bündnisse für Bildung“ des Bundesbildungsministeriums.

 

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