THW-Jugend aus Gronau beim Bundesjugendlager
Mittelalter-Katastrophe fordert Team

Gronau -

Für zehn Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren des Technischen Hilfswerks (THW) aus Gronau ging es mit ihren Betreuern am frühen Samstagmorgen mit den blauen THW-Fahrzeugen nach Rudolstadt (Thüringen) zum Großevent des Jahres: Acht Tage lang organisiert die THW-Jugend e.V. Workshops und Ausflüge rund um die Themen Ausbildung, demokratische Teilhabe und Nachhaltigkeit sowie verschiedene Sportangebote

Mittwoch, 31.07.2019, 09:00 Uhr
Häuslich eingerichtet hat sich die THW-Jugendgruppe aus Gronau in ihren Zelten mit etwas Lokalkolorit: Ein ausrangiertes Gronau-Schild konnte übernommen werden und hilft nun mit einer Orientierungstafel bei der Bekanntmachung des Heimatortes im thüringischen Rudolstadt
Häuslich eingerichtet hat sich die THW-Jugendgruppe aus Gronau in ihren Zelten mit etwas Lokalkolorit: Ein ausrangiertes Gronauer Ortsschild konnte übernommen werden und hilft nun mit einer Orientierungstafel bei der Bekanntmachung des Heimatortes der Gronauer im thüringischen Rudolstad. Foto: Timo Sonntag Foto: Timo Sonntag, THW

Für zehn Jugendliche zwischen zwölf und 16 Jahren des Technischen Hilfswerks (THW) aus Gronau ging es mit ihren Betreuern am frühen Samstagmorgen mit den blauen THW-Fahrzeugen nach Rudolstadt (Thüringen) zum Großevent des Jahres: Acht Tage lang organisiert die THW-Jugend Workshops und Ausflüge rund um die Themen Ausbildung, demokratische Teilhabe und Nachhaltigkeit sowie verschiedene Sportangebote.

Eines der Highlights des Programms war der Bundesjugendwettkampf, bei dem Jugendgruppen gegeneinander antraten, berichtet Ralf Kosse , beim THW Gronau für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Je sechs bis zehn Junghelfer und -helferinnen pro Team versuchten alles, um möglichst effektive Lösungen für ein Katastrophenszenario zu finden. Mittels eines „zeitreisenden Magiers“ wurden die jungen Helfern spielerisch in ein Katastrophenszenario aus dem Jahr 1342 versetzt: Ein Hochwasser hat ganze Landstriche und eine Burg zerstört. Die Jugendlichen müssen unter anderem Verletzte retten, einen Brunnen instand setzen und die Burg durch eine Brücke wieder zugänglich machen.

Die Aufgaben spiegeln damit Teile der Einsatzoptionen des THW. Die Jugendgruppe aus Leonberg gewann den Wettkampf. Während des Camps finden für die Jugendlichen auf dem acht Hektar großen Gelände und darum herum sportliche Aktivitäten sowie Ausflüge und Workshops statt. Themen sind beispielsweise Retten und Helfen, Umweltschutz im Alltag und demokratische Partizipationsmöglichkeiten für Jugendliche.

Untergebracht sind die Jugendlichen in Zelten, die Versorgungs-Experten des THW kochen nicht nur dreimal täglich für alle gut 5000 Teilnehmenden, sondern haben eine provisorische Kleinstadt samt Ver- und Entsorgung aus dem Boden gestampft.

Das Bundesjugendlager ist eine Veranstaltung von THW-Jugend e.V., der Bundesanstalt THW, der THW-Bundesvereinigung und der THW-Stiftung in Kooperation mit der Stadt Rudolstadt. Diese Freizeit steht unter der Schirmherrschaft des Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow.

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