Von der Feuchtwiese bis zum Moorgebiet
Schutzbedürftige Vielfalt

Gronau -

In Gronau und Epe gibt es acht Naturschutzgebiete. Das kleinste ist mit 9,8 Hektar die Ammerter Mark, das Amtsvenn-Hündfelder Moor ist fast 100 Mal so groß – 947,3 Hektar. Wichtig sind sie allerdings beide, unabhängig von ihrer Größe. Aber wie funktioniert eigentlich die Unterschutzstellung? Was genau und wie wird da geschützt? Und wo und warum erreicht der Naturschutz seine Grenzen? In den kommenden Wochen stellen die WN die Naturschutzgebiete vor und gehen diesen und weiteren Fragen auf den Grund. Von Frank Zimmermann
Montag, 29.07.2019, 19:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 29.07.2019, 19:00 Uhr
Ob große, gut sichtbare Tiere wie der Große Brachvogel (M.) und die Uferschnepfe oder Winzlinge wie der Frosch im runden Bild – die Naturschutzgebiete in Gronau bieten Lebensraum für eine Vielzahl seltener Tiere (und Pflanzen).
Ob große, gut sichtbare Tiere wie der Große Brachvogel (M.) und die Uferschnepfe oder Winzlinge wie der Frosch im runden Bild – die Naturschutzgebiete in Gronau bieten Lebensraum für eine Vielzahl seltener Tiere (und Pflanzen). Foto: Helmut Vügteveen/Frank Zimmermann
Auf den ersten Blick unterscheidet sich die Eiler Mark nicht groß von einer x-beliebigen Weide. Im Eper-Graeser Venn gilt für weite Teile „Betreten verboten!“ Und wer zwischen Kaiserstiege und Ochtruper Poststiege am Goorbach entlang spaziert, der wird überhaupt keinen Hinweis darauf gewahr, dass er sich mitten in einem Naturschutzgebiet befindet. Vielleicht ist es auch diese Unwissenheit, die dazu beiträgt, das Naturschutzbeauftragte und Umweltschützer immer wieder einen achtlosen Umgang mit den Naturschutzgebieten beklagen.
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