JU-Kreisvorstand zu Gast bei der Wehr
Neubau der Feuerwache beeindruckte

Gronau/Kreis Borken -

Zwei Fliegen mit einer Klappe hat der Kreisvorstand der Jungen Union geschlagen: Er besichtigte die im Bau befindliche Gronauer Feuerwache und diskutierte unter dem Gesichtspunkt des Ehrenamtes mit dem Leiter der Gronauer Feuerwehr, Marco van Schelve, sowie dem Eper Löschzugführer Günter Kendzierski.

Dienstag, 06.08.2019, 09:40 Uhr
Der Kreisvorstand der Jungen Union war jetzt zu Gast in Gronau. Dabei wurde nach der Besichtigung des Neubaus der Feuer- und Rettungswache auch über Personalfragen diskutiert.
Der Kreisvorstand der Jungen Union war jetzt zu Gast in Gronau. Dabei wurde nach der Besichtigung des Neubaus der Feuer- und Rettungswache auch über Personalfragen diskutiert. Foto: JU

In der neuen Fahrzeughalle sah van Schelve auf der Baustelle anfangs in staunende Gesichter. „Ich weiß, es wirkt groß. Aber das wird sich ändern, sobald die Halle genutzt wird und dann voll ausgelastet ist. Der Trend der vergangenen Jahre ist ungebrochen: Zahl und Größe der Fahrzeuge nimmt zu“, so der Leiter der Feuerwehr . Doch nicht nur die technische Ausrüstung verbessere sich stetig. Auch die Anforderungen an das Personal seien in letzter Zeit deutlich gestiegen. „Einen spürbaren Sprung gab es mit Inkrafttreten des Notfallsanitätergesetzes. Was die Kolleginnen und Kollegen da leisten, ist beachtlich. Die sind wirklich hervorragend ausgebildet.“, so van Schelve vor den Besuchern.

Um das Personal drehte sich dann auch die anschließende Diskussion. Der Feuerwehrchef stellte der Besuchergruppe der Jungen Union den Bereitschaftsdienst vor, für den eigens zwei Fahrzeuge angeschafft wurden. Diese werden ehrenamtlichen Feuerwehrleuten zur Verfügung gestellt, die damit während ihres Bereitschaftsdienstes direkt zum Einsatzort gelangen können – ohne Umweg über die Wache.

Löschzugführer Günter Kendzierski zeigte sich begeistert: „Unsere Leute gewinnen durch dieses Konzept ungemein an Erfahrung. Natürlich ist es für sie auch motivierend, zu den ersteintreffenden Einsatzkräften zu gehören. In der Vergangenheit hat dies manchem Einsatz entscheidend zum Gelingen verholfen.“

Der stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Jan Wiefhoff konnte da nur zustimmen. „Die Freiwilligen werden durch den Bereitschaftsdienst gefordert. Das ist die ideale Form der Wertschätzung, die nebenbei auch noch Geld spart.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6830276?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F103%2F150%2F
Grüner OB-Bewerber will gegen Lewe antreten
Peter Todeskino
Nachrichten-Ticker