Digitalisierung
21 500 Geburten ziehen auf Server um

Gronau -

Die Arbeit geht den Gronauer Standesbeamtinnen (Marleen Bieler, Annette Hoff, Gabi Kemper, Gisela Richters und Ingrid Sanders) vorläufig nicht aus. Ihre Mission: Die Nacherfassung – sprich Digitalisierung – von Standesamtsdaten. Wer jetzt glaubt, diese Arbeit ist mit dem simplem Einscannen von Urkunden und Akten getan, der irrt. In zehntausenden sogenannten Personenstandsfällen ist nicht nur Handarbeit gefragt, sondern auch besondere Sorgfalt und detaillierte Kenntnis des deutschen Personenstandswesens erforderlich. Von Klaus Wiedau
Montag, 12.08.2019, 05:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 12.08.2019, 05:00 Uhr
Das Standesamt steht vor einer gewaltigen Aufgabe. Abertausende Datensätze sollen in den nächsten Jahren digitalisiert werden.
Das Standesamt steht vor einer gewaltigen Aufgabe. Abertausende Datensätze sollen in den nächsten Jahren digitalisiert werden. Foto: kw
Ein paar Zahlen verdeutlichen, um welche Datendimensionen es geht: Geburtenregister müssen 110 Jahre fortgeschrieben werden, Ehe- und Lebenspartnerregister 80 Jahre und Sterberegister 30 Jahre. Seit einer Neufassung des Personenstandsgesetzes 2009 werden diese Register in Gronau digital geführt.
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