Studienreise der KFD St. Agatha Epe
Erlebnis Eifel

Epe -

Eine Studienreise der KFD St. Agatha Epe führte in die Eifel. Erster Halt war der Aachener Dom. Karl der Große ließ ihn um 800 errichten. Wegen seiner herausragenden historischen und kunsthistorischen Bedeutung wurde er im Jahre 1978 als erstes Denkmal in Deutschland von der Unesco in das Kulturerbe übernommen. Ein Rundgang durch den Dom war für alle überwältigend. Auch der anschließende Spaziergang über den Katschhof, einer der schönsten Plätze Europas mit Dom, dem gotischen Rathaus und den Bürgerhäusern der letzten Jahrhunderte, war ein Erlebnis.

Mittwoch, 28.08.2019, 10:00 Uhr
Die Mitglieder der Eper Reisegruppe vorm Wilderlebnispark Daun.
Die Mitglieder der Eper Reisegruppe vorm Wilderlebnispark Daun. Foto: privat

Am zweiten Tag startete die Reisegruppe zu einer Fahrt mit dem Vulkanexpress durch die Eifel. Die berühmte Schmalspur-Nostalgie-Bahn fährt in gemütlichem Tempo durch die Landschaft des Brohlbaches, vorbei am Laacher See. Sie überwindet einen Höhenunterschied von 398 Meter auf einer Strecke von 18 Kilometern.

Am Nachmittag stand die Besichtigung der Vulkanbrauerei in Mendig mit dem tiefsten Bierkeller der Welt auf dem Programm. Ausgestattet mit Ostfriesennerzen und Helmen ging es entweder über 153 Stufen oder mit dem Lift 30 Meter in die Tiefe. Gewaltig, überwältigend, riesig die Größe des „Lava Dome“ und der unterirdischen Gänge.

Am dritten Tag besuchten alle Teilnehmer der Reise den Wilderlebnispark in Daun, den größten in Deutschland mit etwa 220 Hektar Fläche. Auf der acht Kilometer langen Autoroute liefen Rehe, Hirsche, Emus, Wildpferde, Mufflons und Wildschweine frei herum. Die Tiere hinderten den Bus zeitweise an der Weiterfahrt. In der angrenzenden Affenschlucht ging es ohne Bus weiter, wo jeder die freilaufenden Berberaffen hautnah erleben konnte.

Danach begann eine Rundfahrt mit Reiseleitung durch die Vulkaneifel. Die bekanntesten Wahrzeichen der Vulkaneifel sind die Maare. Es sind zum großen Teil kreisrunde Seen. Sie sind teilweise sehr alt, wie etwa das Eckfelder Maar. Es entstand vor rund 44 Millionen Jahren. 77 Maare sind in der Vulkaneifel nachgewiesen. Sie entstehen durch Wasserdampfexplosionen beim Zusammentreffen von Grundwasser und heißem Magma. Der Begriff Maar gilt weltweit und ist im Mittelalter in Daun entstanden.

Mit einem Besuch im Vulkanmuseum, wo anhand von Grafiken, Gestein und Bildern die Entstehung der Maare und Vulkane erklärt wurde, und einer Schifffahrt auf dem Rursee endete der vierte Tag. Die Heimfahrt am Freitag erfolgte mit Zwischenstopp in Monschau. Dort hatten alle die Möglichkeit, die wunderschöne mittelalterliche Stadt mit den vielen idyllischen Fachwerkhäusern und den engen Gassen zu erkunden.

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