Werner-von-Siemens-Gymnasium
Auch der Imam sprach ein Grußwort

Gronau -

Zum Schulanfang hat das Werner-von-Siemens einen neuen Weg beschritten. Beim ökumenischen Wortgottesdienst waren Vertreter der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde zu Gast – so wie auch Pfarrer Lahdo Özkaya von der syrisch-orthodoxen Gemeinde und Imam Ekrem Kurt von der Gronauer Fatih Moschee.

Donnerstag, 29.08.2019, 05:00 Uhr aktualisiert: 29.08.2019, 10:42 Uhr
Das Werner-von-Siemens-Gymnasium ging mit dem interreligiösen Gottesdienst neue Wege.
Das Werner-von-Siemens-Gymnasium ging mit dem interreligiösen Gottesdienst neue Wege. Foto: Martin Borck

Aufgeregtes Stimmengewirr am Mittwochmorgen kurz vor neun in der St.-Antonius-Kirche: Für die „Neuen“ des Werner-von-Siemens-Gymnasiums ist es schließlich auch ein aufregender Tag. Sie sind mit ihren Eltern zum ökumenischen Wortgottesdienst zusammengekommen. Nicht nur die katholische und evangelische Kirchengemeinde sind mit Pastoralreferentin Annette Frontzek und Pfarrer Uwe Riese vertreten; Pfarrer Lahdo Özkaya von der syrisch-orthodoxen Gemeinde gestaltet den Gottesdienst ebenfalls mit. Zum Schluss spricht auch Imam Ekrem Kurt von der Gronauer Fatih Moschee ein Grußwort, in dem er die Schülerinnen und Schüler zum fleißigen Wissenserwerb auffordert, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Die Q2 des Gymnasiums – Schülerinnen und Schüler, die im kommenden Jahr ihr Abitur machen – hat den Gottesdienst mit vorbereitet. Sie erinnern sich an ihren ersten Schultag am Gymnasium und mit welchen unterschiedlichen Gefühlen dieser Tag behaftet war – von Freude bis Ängstlichkeit. Hinter entsprechenden Emojis versammeln sich die Fünftklässler. Die meisten glücklicherweise hinter denen, die positive Gefühle ausdrücken.

Gottesdienst zum ersten Schultag der Fünftklässler am Gymnasium

1/16
  • Foto: Martin Borck
  • Foto: Martin Borck
  • Foto: Martin Borck
  • Foto: Martin Borck
  • Foto: Martin Borck
  • Foto: Martin Borck
  • Foto: Martin Borck
  • Foto: Martin Borck
  • Foto: Martin Borck
  • Foto: Martin Borck
  • Foto: Martin Borck
  • Foto: Martin Borck
  • Foto: Martin Borck
  • Foto: Martin Borck
  • Foto: Martin Borck
  • Foto: Martin Borck

Bereichert wird der Gottesdienst mit Liedern und Musik. Das „Vater unser“ wird zweisprachig – deutsch und aramäisch – gebetet. In den Fürbitten wird an die Schüler, Lehrer und Eltern gedacht.

Pfarrer Riese erzählt die Geschichte von Noah, der gegen Widerstände seine Arche baut. Riese macht den Kindern Mut und fordert sie zum Zusammenhalt auf. Annette Frontzek geht auf die Unterschiede ein, die sich in der Zusammensetzung der Klassen niederschlagen.

Das Gymnasium geht mit diesem interreligiösen Gottesdienst neue Wege. Mit dem Gottesdienst wird deutlich, dass sich das Gymnasium als zertifizierte „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aktiv gegen Ausgrenzungen und Diskriminierungen jeglicher Art einsetzt.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6882728?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F103%2F150%2F
Debatte um unzufriedene Mitarbeiter: Bewohner-Angehörige schalten sich ein
In der DKV-Residenz am Tibusplatz gibt es Ärger. Die Leitung lädt ihre Bewohner am Montag zum Austausch ein.
Nachrichten-Ticker