Symphonieorchester Rheine gibt Konzert in Gronau
Musikalische Paukenschläge

Gronau -

Das Symphonieorchester Rheine konzertiert am 29. September (Sonntag) um 17 Uhr erstmals unter seinem neuen Dirigenten Luis Andrade in der Ev. Stadtkirche Gronau. Nach der Aufführung der Paukenmesse von Joseph Haydn im Frühjahr, zusammen mit den Chören der Städtischen Musikvereine Gronau und Rheine, steht nun Haydns Symphonie Nr. 94 „Mit dem Paukenschlag“ auf dem Programm. Die Symphonie ist weit mehr als der akustische Knalleffekt, ein überraschender Paukenschlag nach 16 Takten leise säuselnder Dreiklangsbehaglichkeit, steht sie doch in der Reihe der Londoner Symphonien auf dem Höhepunkt Haydns kompositorischer Schaffenskraft.

Samstag, 31.08.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 31.08.2019, 21:30 Uhr
Luis Andrade, der neue Dirigent des Symphonieorchesters Rheine.
Luis Andrade, der neue Dirigent des Symphonieorchesters Rheine. Foto: SOM

Weitere „Paukenschläge“ hat das Konzert der Rheinenser mit Werken von Marcós Antonio Portugal und Wolfgang Amadeus Mozart zu bieten: Mit der Ouvertüre zur Oper „Il Duca di Foix“ erklingt erstmals in Gronau, quasi als Reminiszenz an das Heimatland des frischgebackenen musikalischen Leiters, ein Werk des neben Franciso António de Almeida wohl bekanntesten Komponisten Portugals.

Eine ganz besondere Freude für das Orchester wird es sein, nach langer Zeit endlich einmal wieder zusammen mit Dr. Tamas Szöcs, Kreiskantor und Organist an der Ev. Stadtkirche, zu musizieren. Es erklingen in Auswahl drei der 17 musikalisch wertvollen und kurzweiligen Kirchensonaten für Orgel und Orchester, von Mozart als kurze Intermezzi zwischen Epistel und Evangelium gedacht und, je nach Anlass, höchst unterschiedlich instrumentiert.

Mit Mozarts Hornkonzert Es-Dur KV 447 hat der langjährige Solohornist des Orchesters, Anton Koch, die Gelegenheit, sein musikalisches Können unter Beweis zu stellen. Er spielt den anspruchsvollen Solopart nach historischem Vorbild auf dem ventillosen Naturhorn, eine ganz besondere Herausforderung, bei aller Virtuosität der Hornstimme, die die Grenze zwischen Gesanglichkeit und Instrumentalität auf diese Weise umso mehr verschwimmen lässt.

Das Publikum darf gespannt sein und das Orchester freut sich über regen Besuch des Konzertes.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für 15 (ermäßigt zwölf) Euro bei den Ensemblemitgliedern, beim Touristikservice, in der Buchhandlung am Markt, bei Bürobedarf Wolbers und im Kaufhaus Nacke. An der Abendkasse kosten sie 18 (ermäßigt 15) Euro.

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