Bebauung an der Lennéstraße
Zur Wärme kommt noch Strom

Gronau -

Wenn Ökologie und Ökonomie gemeinsam profitieren – dann sind zufriedene Gesichter vorprogrammiert. Am Mittwochvormittag trafen Gregor Ahler (Volksbank Immobilien), Guido Hoff und Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Wilhelm Drepper zur Vertragsunterzeichnung zusammen. Contracting heißt das Zauberwort, mit dem der Gronauer Energieversorger zukünftig dafür sorgen wird, dass die 51 Wohneinheiten in den geplanten drei Gebäuden an der Lennéstraße mit Wärme versorgt werden. Und obendrein wird Strom produziert.

Donnerstag, 05.09.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 05.09.2019, 18:34 Uhr
Die Verträge sind unterschrieben: (v.l.) Architektin Katharina Winkelhaus, Guido Hoff (beide Ingenieurbüro Hoff), Gregor Ahler (Geschäftsführer Immobilien GmbH der Volksbank Gronau-Ahaus), Dr. Wilhelm Drepper (Geschäftsführer SWG) und Carsten Gehling (Vertriebsleiter Geschäftskunden SWG).
Die Verträge sind unterschrieben: (v.l.) Architektin Katharina Winkelhaus, Guido Hoff (beide Ingenieurbüro Hoff), Gregor Ahler (Geschäftsführer Immobilien GmbH der Volksbank Gronau-Ahaus), Dr. Wilhelm Drepper (Geschäftsführer SWG) und Carsten Gehling (Vertriebsleiter Geschäftskunden SWG). Foto: Guido Kratzke

Wie Carsten Gehling , Vertriebsleiter der Stadtwerke Gronau für Gewerbekunden, erklärt, sorgt gleich ein technischer Dreiklang dafür, dass aus Gas in dem neuen Gebäudekomplex Wärme und Strom werden. So bildet ein Blockheizkraftwerk (BHKW) die technische Basis. Dieses erhält als Ergänzung eine Heizanlage, die die Spitzenlasten in der kalten Jahreszeit bedient sowie ein Wärmespeicher. Diese Kombination sorgt nicht nur für Ausfallsicherheit, sondern auch für eine hohe Effizienz. „Ein Blockheizkraftwerk sollte kontinuierlich eine gleichbleibende Leistung bieten“, erläuterte Dr. Drepper das System, auf dem die Nahwärmeversorgung neben dem Laga-Gelände aufbaut.

Für die zukünftigen Eigentümer der Wohnungen gibt es, wie Ahler und Hoff erläuterten, ein Sorglos-Paket, denn die Stadtwerke übernehmen durch die jetzt geschlossene Vereinbarung nicht nur den Bau, sondern auch den Betrieb der Anlage. „Und sollte mal ein Problem auftreten, dann sind wir sofort vor Ort“, stellte Gehling fest. Auch auf die Zukunft ausgerichtet sei das Projekt, denn der zentrale Energieraum sei in Absprache mit der Architektin Katharine Winkelhaus so geplant worden, dass später auch andere Heizungsformen dort Verwendung finden könnten. Die Tiefgaragen erhalten auf Wunsch Stromanschlüsse an jedem Stellplatz, wobei die Wallboxen mit dem eigenen Zähler der Wohnungseigentümer verbunden werden und der Strom aus dem BHKW kommt.

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