Junge Oper gastierte am Werner-von-Siemens-Gymnasium
Auf die Bühne, fertig, los!

Gronau -

Ein weiteres Mal wurde es jetzt musikalisch, dramatisch und märchenhaft im Werner-von-Siemens-Gymnasium: Die Schauspielerinnen und Schauspieler der 2004 gegründeten Junge Oper GmbH (abgekürzt: JO!) aus Detmold traten am letzten Schultag vor den Herbstferien erneut für die rund 230 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 auf. Ihr Konzept: Kinder spielerisch in die Welt der Oper einzuladen.

Mittwoch, 16.10.2019, 10:00 Uhr
Rusalka sehnlichster Wunsch ist es, ein Mensch zu sein.
Rusalka sehnlichster Wunsch ist es, ein Mensch zu sein. Foto: WvS-Gymnasium

In diesem Jahr tauchten Schüler und Akteure auf der Bühne gemeinsam in das Unterwasserreich der Nixen und Wassermänner und in das Leben der kleinen Meerjungfrau Rusalka ein, heißt es dazu in einer Mitteilung des Gymnasiums.

Zum Inhalt: Das Gesetz in der Unterwasserwelt ist klar: Der Kontakt zwischen Menschen und Meermenschen ist strikt verboten. Dennoch verliebt sich Rusalka in einen jener Menschen, die ihr Vater, der Wassermann und Herrscher der Meere, fürchtet. Aus Sehnsucht nach ihrer Liebe zu einem Prinzen, wird Rusalka zur Seehexe geschickt, die für die Verwandlung in einen Menschen einen hohen Preis verlangt: Rusalkas Stimme. Die kleine Meerjungfrau geht auf den Handel ein und trifft nach einiger Zeit auf ihren Prinzen, der sich auch in die junge Frau verliebt. Diese Liebe wird jedoch auf eine harte Probe gestellt, da eine eifersüchtige Fürstin sich zwischen das junge Paar drängt und die beiden auseinander bringt . . .

Begeistert mischte sich das Publikum in die Handlung auf der Bühne ein – mit Erfolg. Durch die Hilfestellung der Zuschauer gelingt es den beiden Liebenden auf der Bühne schließlich, ihrer gegenseitigen Liebe zu trauen und sich füreinander zu entscheiden.

Die gelungene Kombination aus der Erzählung von Hans-Christian Andersen, die vom Komponisten Antonín Dvořák musikalisch bearbeitet wurde, die Stimmen der Sängerin und der Sänger von JO! und der geschickten Einbindung der Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrerinnen und Lehrer sorgte für einen lebhaften Abschluss des ersten Schulabschnitts.

Denn nach der etwa einstündigen Aufführung wurden die Kinder in die Herbstferien entlassen, so die Schule weiter.

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