Heute Vortrag im Walter-Thiemann-Haus
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Gronau -

Es sind Fragen, die sich jeder stellen sollte: Was wird, wenn ich auf die Hilfe anderer angewiesen bin? Wer handelt und entscheidet für mich? Wird mein Wille dann auch beachtet werden? Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass der Ehepartner oder die eigenen Kinder Entscheidungen treffen dürfen, wenn man selbst aufgrund eines Unfalls oder einer schweren Erkrankung dazu nicht mehr in der Lage ist. Jedermann muss „Vorsorge“ treffen, damit im Fall der Fälle die Vertretung des Betroffenen sichergestellt ist. Wird nichts geregelt, dann bestellt das Betreuungsgericht einen Betreuer.

Dienstag, 22.10.2019, 06:00 Uhr
Anja Jäger-Beckhelling
Anja Jäger-Beckhelling Foto: privat

Doch wie sorgt man für so einen Fall vor? Wie kann man sicherstellen, dass nicht eine fremde Person bestellt wird, die dann alle wichtigen Entscheidungen trifft? Die Lösung des Problems: eine Vorsorgevollmacht

In einem öffentlichen Vortrag des Betreuungsvereins am heutigen Dienstag um 18.30 Uhr im Walter-Thiemann-Haus, wird Anja Jäger-Beckhelling erörtern, für wen eine Vollmacht in Frage kommt, wie sie formuliert werden und welche Form sie haben sollte. Damit die erteilte Vollmacht später nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen umgesetzt werden kann, spielt natürlich auch die Auswahl des Bevollmächtigten eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Daneben wird die Referentin ein besonderes Augenmerk auf Entscheidungen im Gesundheitsbereich legen. Denn es ist sinnvoll, eine Vollmacht mit einer Patientenverfügung zu kombinieren. In einer Patientenverfügung macht man Angaben, unter welchen Bedingungen man medizinisch behandelt werden möchte oder eben eine Behandlung ablehnt. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen beim Betreuungsverein Gronau unter ✆  02562 9076516.

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