Umstrittene Exporte aus Gronau
Neue Uran-Transporte nach Russland

Gronau -

Nach zehn Jahren führt die Firma Urenco Deutschland, Betreiber der einzigen deutschen Urananreicherungsanlage, seit Mai wieder Transporte von Uran-Hexafluorid nach Russland durch. 6000 Tonnen sollen bis Ende 2019 an eine Tochterfirma des Staatsunternehmens Tenex geliefert werden. MdB Hubertus Zdebel (Die Linke) kritisiert das als „unverantwortliche Atommüll-Geschäfte“. Von Klaus Wiedau
Dienstag, 22.10.2019, 17:30 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 22.10.2019, 17:30 Uhr
Ein Transportzug mit abgereichertem Uran steht auf dem Gelände der Gronauer Urananreicherungsanlage. Das kleine Bild zeigt gelagerte Tails-Behälter in Russland.
Ein Transportzug mit abgereichertem Uran steht auf dem Gelände der Gronauer Urananreicherungsanlage. Das kleine Bild zeigt gelagerte Tails-Behälter in Russland. Foto: Urenco
Aus der Gronauer Urananreicherungsanlage (UAA) wird wieder abgereichertes Uran (Uran-Hexafluorid) nach Russland exportiert. Das bestätigte auf Anfrage der WN der Pressesprecher der Urenco Deutschland, Dr. Chris Breuer.
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