Stadt schafft (wieder) eine eigenständige Organisationseinheit
Detlev Hollenborg soll „Bildung und Sport“ leiten

Gronau -

Detlev Hollenborg wird neuer Leiter eines künftig (wieder) eigenständigen Fachdienstes Bildung und Sport innerhalb der Stadtverwaltung Gronau. Diese Information gab Sandra Cichon (Erste Beigeordnete) im Sportausschuss bekannt. Wann genau Hollenborg seine neuen Aufgabe übernimmt, sei noch unklar, so Cichon. Zunächst müsse ein/e Nachfolger/in für die Besetzung von Hollenborgs derzeitiger Stelle – er ist Leiter der Inneren Verwaltung – gefunden werden.

Samstag, 02.11.2019, 08:00 Uhr
Detlev Hollenborg
Detlev Hollenborg Foto: Raimund Weber, Stadt Gronau

Der Aufgabenbereich Schule und Sport war bis Ende 2012 ein eigenständiger Fachdienst innerhalb der Verwaltung und wurde dann dem mit dem Fachdienst Jugend zu einer organisatorischen Einheit zusammengefasst. „Das hatte damals zur Folge, dass die vorhandenen Schnittmengen zwischen den Bereichen Schule und Jugend aus einer Hand verwaltet werden konnten“, so Sandra Cichon im Gespräch mit den WN . Sie fügt hinzu: „Das war sehr positiv.“ Kehrseite der Zusammenlegung sei indes gewesen, dass „der Fachdienst sehr groß geworden ist“.

Dass es jetzt wieder eine Trennung der Bereiche geben soll, begründet Cichon unter anderem damit, dass „das Themenfeld Schule heute nicht mehr in den ruhigen Bahnen verläuft“, wie das seinerzeit der Fall gewesen sei. Sie nennt in diesem Zusammenhang das Stichwort Schulentwicklung, „die mit der Einrichtung der beiden Gesamtschulen nicht beendet ist“.

Geprägt werde die Arbeit des neuen Fachdienstes im Schulbereich aber gegenwärtig und auch künftig von Begriffen und Aufgabenfeldern wie Integration, Inklusion und Digitalisierung. Hinzu komme die Schadstoff-Problematik an Schulen, die sich gegenwärtig zeige. Dies alles habe die Verwaltung bewogen, wieder einen eigenständigen Fachdienst Bildung und Sport zu bilden.

Zum künftigen Aufgabenbereich von Detlev Hollenborg gehören neben Schule und Sport im Bildungssektor auch die Volkshochschule, die Stadtbücherei, die Musikschule, das Stadtarchiv und das Drilandmuseum. Die dort jeweils eingesetzten fachlichen Leitungen bleiben wie bisher bestehen, so Cichon.

Die Erste Beigeordnete mit Blick auf die Zukunft: „Wir erhoffen uns von dem neuen Fachdienst insbesondere auch eine stärkere Vernetzung der Bildungseinrichtungen mit der Schulverwaltung und den Schulen.“

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