Neues Berufsbild „Physician Assistant“ entlastet die Ärzteschaft am Antonius-Hospital
Arztassistent für Assistenzarzt

Gronau -

Die Patienten im St.-Antonius-Hospital sagen schon mal „Herr Doktor“, wenn Robin Kwekkeboom sie begrüßt. Dabei ist der freundliche Mann im weißen Kittel kein Arzt. Der 39-Jährige ist allerdings auch kein Pfleger – zumindest nicht mehr. Er gehört zu einer noch relativ neues Spezies in den medizinischen Berufen. Von Christiane Nitsche
Dienstag, 05.11.2019, 20:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 05.11.2019, 20:00 Uhr
Arzt und Assistent: Unter Anleitung von Dr. Christian Stroot (l.) darf PA Robin Kwekkeboom (r.) wie hier in der gestellten Beispielszene im Schockraum eine Schulter einrenken. Vera Baumeister bei der Verteilung von Medikamenten.
Arzt und Assistent: Unter Anleitung von Dr. Christian Stroot (l.) darf PA Robin Kwekkeboom (r.) wie hier in der gestellten Beispielszene im Schockraum eine Schulter einrenken. Vera Baumeister bei der Verteilung von Medikamenten. Foto: Christiane Nitsche
2017 hat Robin Kwekkeboom als erster Mitarbeiter im St.-Antonius-Hospital den Bachelorabschluss des „Physician Assistant“ (PA) gemacht. „In den USA und in den Niederlanden gibt es das schon länger“, erklärt er. Der PA, oder Arztassistent, wie er auch im Deutschen Ärzteblatt genannt wird, soll die Ärzte im Klinikbetrieb entlasten.
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