Baumfällarbeiten am Westpark
„Ich hatte keine Wahl“

Gronau -

Noch vor wenigen Wochen kämpften die Anwohner im Bögehold um den Erhalt ihrer Bäume – wie berichtet, mit Erfolg: Der Westpark soll erhalten bleiben. Am Samstag röhrte dennoch die Kettensäge.

Samstag, 09.11.2019, 16:22 Uhr aktualisiert: 11.11.2019, 19:00 Uhr
Am Westpark wurden am Samstag Bäume gefällt. Ein Baumgutachten ließ, so der Eigentümer, keine andere Wahl, weil die großen Bäume schief standen, hohl waren und Totäste aufwiesen.
Am Westpark wurden am Samstag Bäume gefällt. Ein Baumgutachten ließ, so der Eigentümer, keine andere Wahl, weil die großen Bäume schief standen, hohl waren und Totäste aufwiesen. Foto: cn

Noch vor wenigen Wochen kämpften die Anwohner im Bögehold um den Erhalt ihrer Bäume – wie berichtet, mit Erfolg: Der Westpark soll erhalten bleiben.

Am Samstagmorgen indes wurden viele Bewohner des Viertels vom unverkennbaren Geräusch der Kettensäge aufgeschreckt. Mit Steiger und Motorsäge rückten Arbeiter einigen Weiden und Pappeln zu Leibe, die in unmittelbarer Nachbarschaft des Parks stehen.

Des Rätsels Lösung: Der Besitzer eines Privatgrundstücks ließ die Bäume fällen. „Ich hatte keine Wahl“, erklärt der Neu-Bögeholder. Er finde die Bäume eigentlich selbst auch schön, beteuert er, aber nach dem Kauf des Hauses habe er einen Baumgutachter kommen lassen, weil die Bäume in deutlicher Schieflage standen. Der Rat des Experten fiel vernichtend aus: Die Bäume stellen ein Sicherheitsrisiko dar, weil sie bereits hohl sind und zahlreiche Totäste aufweisen. Bei einer Höhe von 15 bis 16 Metern sei es sicher keine Kleinigkeit, wenn ein Baum unkontrolliert umstürzt.

Er wolle aber später wieder neue Bäume anpflanzen, versichert der Eigentümer.

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